24. Juni 2010

Die Bahn schuldet mir mindestens 1 Lebensjahr

Category: Voraussichtliche Ankunftszeit... — Bastian @ 1:25

Mein Handy kann es, die Spielkonsole im Wohnzimmer kann es, der Radiowecker sowieso – nur die Bahnhofsuhren können es scheinbar nicht: sich selbst auf die richtige Uhrzeit stellen.

Daher war der Schreck groß, als ich noch schnell einen Kaffee im Deutzer Bahnhof holen wollte und statt auf meine Armbanduhr auf die Bahnhofsuhr an der großen Anzeigerafel blickte. Mein Ice musste jede Sekunde einfahren! Hatte die S-Bahn echt so getrödelt?!

Der Kaffee musste ausfallen. Im Spurt zum Gleis dann doch noch schnell ein Blick auf die Uhr am Handgelenk. …

… Halt! Hier war es eine halbe Stunde früher und genau die Zeit die es hat sein sollen. Jetzt musste das iPhone als zusätzliche Quelle dienen. Und die Armbanduhr hatte doch Recht. Die Bahnhofsuhr ging eine halbe Stunde vor. Also doch noch genug Zeit für Reiseproviant.

Wer ist eigentlich für die Bahnhofsuhren zuständig? Gibt es da einen Bundesbahhofsuhrenwärter? Einen Zeitbeauftragten? Wer auch immer- der Schreck und der damit verbundene explosionsartig ausgeschüttete Adrenalinschub hat mich mindestens ein Lebensjahr gekostet!

11. Juni 2010

Nummer 5 lebt

Category: Unterhaltungsprogramm — Bastian @ 17:28

…äh… grooved!

Freitags in Göttingen wird der Besuch beim Elektronik-Dealer in der Mittagspause irgendwie zur schönen Tradition. Und nicht selten kommt dabei auch was aus dem Warenangebot mit nach Hause. Heute war es mal wieder eine CD. Nicht dass ich davon nicht in letzter Zeit sowieso schon einige käuflich erworben hätte, aber diese ist auf jeden Fall einen Artikel wert. Gegenstand des Eigentumübergangs was das fünfte Album der Kölner A-capella Band “basta” mit dem bezeichnenden Titel “fünf” – was ja dann auch irgendwie Sinn macht als Titel. (weiterlesen…)

9. Juni 2010

Auf Gleis 4 fährt ein…

Category: Zugbegleiter — Bastian @ 9:31

…ein neuer Gastautor

Das gleisritter.de-Team begrüßt ein neues Mitglied. Florian Tomaszewski ist unser neuer Mann für den Kölner Nahverkehr.

Florian wird nicht nur hin und wieder einen Beitrag für die Gleisritter schreiben, sondern betreibt auch sein eigenes Blog – jungundmittellos.de
Hier zeigt er nicht nur sein journalistisches Talent, sondern auch sein Auge für das richtige Bild. Ein Blick auf die Seite lohnt sich also immer.

Soviel für den Anfang, Flo wird sich in den nächsten Tagen bestimmt selber vorstellen.

3. Mai 2010

gleisritter.de jetzt mit social-media-Anschluss

Category: Lokführer — Bastian @ 12:45

Ja, die sozialen Medien haben jetzt auch bei uns Einzug gehalten. Um die Weiterleitung von Artikeln in diverse sogenannte “Social Networks” wie zum Beispiel facebook zu erleichtern, habe ich kurzerhand das WordPress-Plugin “sociable” eingebunden. Das hat zur Folge, dass ab sofort – und natürlich auch rückwirkend – am Fuß eines Artikels kleine Buttons für diverse Dienste zu finden sind. Zur Weitergabe dann einfach auf den Link des Dienstes klicken!

Und natürlich würden wir uns freuen, wenn unsere Stamm-Leser davon reichlich Gebrauch machen.

27. April 2010

Farbenlehre mit Chromixa

Category: Unterhaltungsprogramm — Bastian @ 11:18

In meiner Ausbildung zum Mediengestalter musste ich damals noch die Feinheiten der additiven und subtraktiven Farbmischung lernen. Da wurde dann immer viel Vorstellungsvermögen abverlangt, wenn es darum geht, welche Farbe zusammen mit gelb im RGB-Farbraum weiß ergibt. (weiterlesen…)

22. April 2010

Aquarium in der Straßenbahn

Category: Gleisnetz — Dominik @ 10:26

Also ich für meinen Teil mag Aquarien. Sie sind schön anzuschauen und vor allem haben sie eine beruhigende Wirkung auf mich und auch auf meine Umgebung. Am liebsten hätte ich ja eins in meinem Büro stehen, die beruhigende Wirkung könnte mir hin und wieder von Vorteil sein. (weiterlesen…)

7. April 2010

Wir sind wieder da!

Category: Lokführer — Bastian @ 12:06

Meine Fresse, war das ein Akt. monatelang war unsere Seite down. Uns hatte nach einem Update der sogenannte “White screen of death” ereilt. Das gesamte Frontend war weg und die Logfiles leer. Und ich hatte auf Grund meiner Zertifizierung überhaupt keine Zeit, mich in der notwendigen Tiefe mit dem Problem auseinanderzusetzen. Ich nehme mal an, es lag an einer platzenden Datenbank. Die Tabellen sind jetzt repariert und wie man sieht, scheint das geholfen zu haben. Jetzt gilt es, den alten Zustand in puncto Optik und Funktionalität wieder herzustellen. Das wird noch ein wenig dauern. Aber wie man sieht, kommen wir langsam wieder!

//Nachtrag:
So, das schaut doch schon mal wieder ganz ordentlich aus. Die wichtigsten Plugins tun es wieder, das Theme ist auch wieder da. Spaßig war dann auch, dass die Datenbank von mySQL 4 auf 5 umgestellt wurde, wobei die zeichenkodierungen alle hinüber waren. Mittels des Suchen&Ersetzen-Plugins von frank Bültge konnte ich dann ohne lange SQL-Statements die entsprechenden Zeichen wie ü und ä und ö komfortabel über das Backend in der DB ersetzen. Wer doch noch ein paar kaputte zeichen oder so findet kann mir ja hier im Artikel einen Kommentar mit dem Backlink zum verunstalteten beitrag hinterlassen

12. Februar 2010

Zivilcourage gezeigt

Category: Gleisnetz,Zugbegleiter — Bastian @ 20:18

Heute auf der Rückfahrt von Göttingen hatte ich ein spannendes Erlebnis. Bis Kassel war alles wie immer, aber danach kam dann vieles völlig überraschend . Ich saß wie immer an meinem üblichen Platz und las in einem Buch zur Vorbereitung auf meine Projektmanagement-Zertifizierung als mir plötzlich ein blutender Mann buchstäblich in den Schoß fiel. Wie auf Knopfdruck war Hektik im Abteil. Ich wusste erst gar nicht, was passiert war. Ich dachte zuerst, der Herr hätte sich bei der Anfahrt des Zuges gestoßen und wolle jetzt sofort und auf der Stelle den Zugführer anzeigen.

Dann aber wurde ich des Anblickes eines völlig apathisch wirkenden jungen Mannes gewiss, der mir bereits kurz vorher durch den leicht taumelnden Gang bei völlig still stehendem Zug aufgefallen war. Eben dieser junge Mann stand wie zur Salzsäule erstarrt jetzt im Gang und starrte weiter ins Leere. Meine Hand fiel auf die mit Blut verschmierte und nach wie vor zur Faust geballten Hand. Völlig weggetreten, glasiger Blick, lethargisch – da waren irgendwelche Rauschmittel im Spiel. Andere Fahrgäste hatten sich bereits auf den Weg gemacht, Zugbegleiter oder Polizei zu finden, einige andere kümmerten sich um das blutende und entsprechend unter Schock stehende Opfer. Es kamen zwei Zugbegleiterinnen, aber sie wurden schnell der körperlichen Überlegenheit des Aggressors gewiss. Ausgerechnet heute war nicht ein Polizist im Zug, wie es sonst auf der Strecke zu Dutzenden der Fall ist. Ausgerufene Ärzte kümmerten sich um das Opfer, während ein paar männliche Gäste auf Intervention einstellten – da ich immer am Gang und diesmal unmittelbar beim Opfer saß auch ich. Mittels Augenkontakt und Handzeichen verständigten wir uns darauf, denn Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei am Verlassen des Waggons zu hindern. Unauffällig nahmen wir Uhren und Brillen ab, ich war bereit zur Not meinen Hardcover-Projektmanagement-Schmöker zum Einsatz zur bringen. Der Angreifer hatte es such mittlerweile auf dem Platz einer geflüchteten Dame bequem gemacht und zündete sich langsam und wie betäubt eine Zigarette an.

Auf einmal allerdings stand er auf und Schritt langsam auf sein vorheriges Opfer zu. Kurz bevor er sich auf Schlagweite befand, forderten wir ihn auf sich hinzusetzen. Nich bevor er zum Schlag ausholen konnte, wurde er nach hinten gezogen, eine kurze Rangelei und zu Dritt wurde er überwältigt. Der Angreifer wurde zu Boden gedrückt und zur Sicherheit aller mit Gürteln gefesselt.

Gott sei Dank hatte ich heute keinen allzu guten Gürtel an, denn als die Polizei während des Nothaltes in Fulda Zeugenaussagen aufnahm und den Angreifer abführte, ging mein Ledergürtel um seine Arme mit ihm.

Aber wahrscheinlich ist die Zivilcourage der Herren die so entschlossen eingeschritten sind den Medien keine Schlagzeile wert. Aber irgendwie ja auch ein gutes Zeichen, dass es dafür noch nicht ungewöhnlich genug ist.

5. Januar 2010

iphone App der Deutschen Bahn ein echter Knaller

Category: Gepäckwagen — Bastian @ 9:01

Immer wieder passiert es mir auf meinen Reisen, dass doch mal was nicht so klappt wie geplant. Dann bin ich entweder nicht im ursprünglich gebuchten Zug, oder ich drohe meinen Anschluss zu verpassen etc. Oder ich sitze im Zug und frage mich, auf welchem Gleis wir wohl ankommen werden oder so. Dann wünsche ich mir einen Zugbegleiter herbei, der mir Auskunft geben kann. Ein solcher ist aber nicht immer zur Stelle. da wäre es schön, seinen eigenen kleinen Zugbegleiter zu haben.
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15. Dezember 2009

Mobile Bahn – Tickets über das Handy

Category: Gleisnetz,Zugbegleiter — Dominik @ 15:06

Ich probiere seit einigen Wochen den Mobile Ticket Service der Bahn aus. Also Fahrscheine bzw. Tickets direkt über das Mobiltelefon, oft auch Handy genannt, zu kaufen. Dazu braucht man nicht viel, ein Mobiletelefon das ins Internet kommt und die Möglichkeit MMS zu empfangen, außerdem wird ein Account/Benutzerkonto bei der Bahn benötigt. Das Konto ist schnell eröffnet, als BahnCard Besitzer macht es so wie so Sinn.

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