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	<title>gleisritter.de &#187; Unterhaltungsprogramm</title>
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	<description>Erfahrungen zweier Pendler im Ruhrgebiet mit der Deutschen Bahn.</description>
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		<title>Nummer 5 lebt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 15:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;äh&#8230; grooved! Freitags in Göttingen wird der Besuch beim Elektronik-Dealer in der Mittagspause irgendwie zur schönen Tradition. Und nicht selten kommt dabei auch was aus dem Warenangebot mit nach Hause. Heute war es mal wieder eine CD. Nicht dass ich davon nicht in letzter Zeit sowieso schon einige käuflich erworben hätte, aber diese ist auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;äh&#8230; grooved!</p>
<p>Freitags in Göttingen wird der Besuch beim Elektronik-Dealer in der Mittagspause irgendwie zur schönen Tradition. Und nicht selten kommt dabei auch was aus dem Warenangebot mit nach Hause. Heute war es mal wieder eine CD. Nicht dass ich davon nicht in letzter Zeit sowieso schon einige käuflich erworben hätte, aber diese ist auf jeden Fall einen Artikel wert. Gegenstand des Eigentumübergangs was das fünfte Album der Kölner A-capella Band &#8220;basta&#8221; mit dem bezeichnenden Titel &#8220;fünf&#8221; &#8211; was ja dann auch irgendwie Sinn macht als Titel.<span id="more-527"></span></p>
<p>So sitze ich jetzt aktuell im ICE im Wagen 1 und höre ein richtig schönes Album, dem man die Freude am Musik machen richtig anmerkt. Da wechseln sich ruhige aber hinhörenswerte Nummern mit den mitreißenden Swing-Nummern ab und nicht selten kann ich mir ob der lustigen Texte ein schmunzeln nicht verkneifen. Sogar die großartige Fußballhymne &#8220;Gimme Hope Joachim&#8221; passend zur WM ist auf dem Album vertreten. Diese hat wahrscheinlich schon jeder diverse Male im Radio gehört, denn sie mausert sich mehr und mehr zur inoffiziellen Fanhymne. Wer es nicht kennt, dem sei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YMAvAQ3FhgQ">hier der youtube-Link</a> ans Herz gelegt</p>
<p>Meine Kritik möchte ich abschließen mit einem Zitat aus dem mir wie auf den Leib geschneiderten Song &#8220;Fleisch&#8221; </p>
<blockquote><p>Steak, Schnitzel, Entrecote<br />
Hauptsache, das Tier ist tot<br />
Wurst, Kotelett, Nackenspeck<br />
Hauptsache, das Tier kommt weg<br />
Das Leben ist nicht leicht<br />
Doch heute Abend gibt es Fleisch</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Farbenlehre mit Chromixa</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meiner Ausbildung zum Mediengestalter musste ich damals noch die Feinheiten der additiven und subtraktiven Farbmischung lernen. Da wurde dann immer viel Vorstellungsvermögen abverlangt, wenn es darum geht, welche Farbe zusammen mit gelb im RGB-Farbraum weiß ergibt. Vor einigen Tagen habe ich dazu ein lustiges und zugleich sinnvolles Spiel im AppStore entdeckt (Danke Bernie für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Ausbildung zum Mediengestalter musste ich damals noch die Feinheiten der additiven und subtraktiven Farbmischung lernen. Da wurde dann immer viel Vorstellungsvermögen abverlangt, wenn es darum geht, welche Farbe zusammen mit gelb im RGB-Farbraum weiß ergibt.<span id="more-516"></span></p>
<p>Vor einigen Tagen habe ich dazu ein lustiges und zugleich sinnvolles Spiel im AppStore entdeckt (Danke Bernie für die Empfehlung!). Das Spiel nennt sich Chromixa und stammt vom Entwickler Simon Watson. Bei Chromixa geht es darum, in verschiedenen geometrischen Figuren Flächen so anzuordnen, dass Mischfarben entstehen und am Ende die gesamte Fläche mit der Farbe der Außenkontur gefüllt ist. Also ein wenig Tangram für Fortgeschrittene. Gewürzt wird das ganze dann noch durch Mini-Games, die während des Spielens freigeschaltet werden können. </p>
<p>Das Spiel macht irre fun, kann auch in der ruckeligsten S-Bahn gespielt werden und hilft dem angehenden Mediengestalter noch, endlich das Prinzip der additiven Farbmischung zu verstehen! </p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/us/app/chromixa/id335480027?mt=8">Chromixa im AppStore</a></p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Zeitvertreib für Groß und Klein</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 09:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal ist so eine Zugfahrt von Hamburg nach Frankfurt so furchtbar langweilig. Und wenn man noch Kind ist, glaub ich manchmal sogar öfter. Das endet dann häufig in unschönen Szenen für alle Beteiligten und auch Unbeteiligten. Da wird getobt, ohne Rücksicht auf körperliche Unversehrtheit den Gang auf- und abgerannt und jüngere Geschwister bis zur Belastungsgrenze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist so eine Zugfahrt von Hamburg nach Frankfurt so furchtbar langweilig. Und wenn man noch Kind ist, glaub ich manchmal sogar öfter. Das endet dann häufig in unschönen Szenen für alle Beteiligten und auch Unbeteiligten. Da wird getobt, ohne Rücksicht auf körperliche Unversehrtheit den Gang auf- und abgerannt und jüngere Geschwister bis zur Belastungsgrenze des elterlichen Nervenkostüms gepiesackt. Das sind dann die Szenen, wo ich ernsthaft an meinem Kinderwunsch Zweifel. Was, wenn ich auch so kleine Monster bekomme?<br />
<span id="more-480"></span><br />
Dann gibt es Gott sei Dank noch die Kinder, bei denen ich mir denke &#8220;so welche will ich auch&#8221;. Zwei von diesen wirklich tollen Kindern (ca. 7 und 4)  durfte ich heute nebst Mutter im ICE von Göttingen nach Frankfurt kennenlernen. Klar wurde da auch mal ein bißchen gequengelt und die Bearbeitung des Pferde-Mandalas auf Kinderart diskutiert. Aber die Mutter brauchte nur kurz anmerken, dass noch genug Bilder für beide übrig sein. Dann war das Thema erledigt. Völlig unaufgeregt. Ohne Gemecker. Klasse!</p>
<p>Noch besser war aber dann die Reaktion der nicht malenden älteren Schwester: &#8220;dann lük ich ein wenig in der Zwischenzeit&#8221;. Wer nich weiß was das ist: das ist so ein kleiner Kasten, bei dem Zahlenplättchen durch die Beantwortung von unterschielichen Fragen in eine bestimmte Anordnung gebracht werden. Dadurch entsteht auf der Rückseite ein geomatrisches Muster, wodurch man sich selbst kontrollieren kann. Und das alles ohne Batterie, kein nervender Piepssound, keine voll animierten und waffenstarrenden Pokemons oder so. Total altmodisch und voll analog.</p>
<p>Aber eben spannend. Naja, aber mein Laptop schien wohl auch spannend. So kam ich erst mit der Mutter und dann mit den beiden Mädchen ins Gespräch. Stolz erzählte die ältere mir von den Spielen auf dem Laptop der Mutter. Total süß, denn trotz all der Aufregung bei der Erzählung, vergaß sie nie, mich formvollendet zu siezen. Da hatte ich dann auch keine Lust mehr mich auf die Arbeit zu konzentrierenn nahm die Sichtschutzfolie vom Bildschirm und startete <a href="http://www.machinarium.net">Machinarium</a>. </p>
<p>Machinarium ist ein wirklich toll gestaltetes Spiel, bei dem ein kleiner Roboter seinen Weg über einen Müllplaneten finden muss. Sehr atmosphärische Musik und ein kniffliges Gameplay machen dieses Adventure echt zum Hit. </p>
<p>Bald hatte ich den Bildschirm gedreht und Mutter, Töchter und ich saßen still um mein Laptop und versuchten dem kleinen sympathischen Roboter aus der Patsche zu helfen.</p>
<p>So wurde auch für mich die Fahrt sehr kurzweilig und ich hoffe, es hat auch den dreien ein wenig Spaß gemacht! Und vielleicht krieg ich ja dieses Jahr vom Christkind auch so ein Spezial-Schal. <img src='http://www.gleisritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Hier auf jeden Fall der versprochene Link zur kostenlosen Demo des Spiels: http://www.bigdownload.com/games/machinarium/pc/machinarium-demo/</p>
<p>An dieser Stelle auf jeden Fall einen Gruß, sollten Sie das lesen. Hat mich sehr gefreut, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Und passen Sie auf ihre tollen Kinder auf.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>gleisritter 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 13:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So Gleisritter wird jetzt Web 2.0. wir haben einen Twitter Account und schreiben auch fleißig da rein. Es wird nur einen Account für alle drei Autoren geben, damit es nicht ganz so unübersichtlich wird. Bisher lassen sich die &#8220;tweets&#8221; nicht über diese Seite verfolgen, aber wir arbeiten gerade an der Einbindung eines solchen Plug-Ins für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So Gleisritter wird jetzt Web 2.0. wir haben einen <a title="Twitter" href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> Account und schreiben auch fleißig da rein. Es wird nur einen Account für alle drei Autoren geben, damit es nicht ganz so unübersichtlich wird. Bisher lassen sich die &#8220;tweets&#8221; nicht über diese Seite verfolgen, aber wir arbeiten gerade an der Einbindung eines solchen Plug-Ins für WordPress. Bis dahin einfach auf <a title="DIESEN" href="http://twitter.com/gleisritter" target="_blank">diesen</a> Link klicken und ein wenig mitlesen.</p>
<p>Fotos gibt es auch welche. Viel Spaß beim lesen.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Im Zug mit meinen Freunden&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 09:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;Bruce Chatwin, Ernest Hemingway und Vincent van Gogh fahre ich Richtung Essen. Wir sitzen in der S1. Ab heute wahrscheinlich jeden Tag, oder zumindest öfters. Woher ich sie kenne? Vom hören und sehen, wie wahrscheinlich Millionen andere auch. Warum gerade ich mit ihnen im Zug sitze? Die Antwort ist denkbar einfach in unserer heutigen Zeit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Bruce Chatwin, Ernest Hemingway und Vincent van Gogh fahre ich Richtung Essen. Wir sitzen in der S1. Ab heute wahrscheinlich jeden Tag, oder zumindest öfters. <span id="more-259"></span>Woher ich sie kenne? Vom hören und sehen, wie wahrscheinlich Millionen andere auch.<br />
Warum gerade ich mit ihnen im Zug sitze? Die Antwort ist denkbar einfach in unserer heutigen Zeit. Ich habe sie mir gekauft. Einfach so, in einem Geschäft. Gut es war nicht irgendein Geschäft, solche Persönlichkeiten gibt es schließlich nicht überall, aber dennoch sie gehören jetzt mir, auch wenn mich das dumpfe Gefühl beschleicht andere könnten sie auch haben. Trotzdem fühle ich mich gut in ihrer Gesellschaft und während ich hier so sitze und meine Notizen in mein <a title="Moleskine" href="http://www.moleskine.com/index_eng.php" target="_blank">Moleskine</a> Buch schreibe, glaube ich den Marketing Aussagen im beiliegenden Werbeheft fast ein Stück&#8230;</p>
<p>&#8230;angeblich haben schon Bruce Chatwin, Ernest Hemingway und Vincent van Gogh dieses Buch benutzt um ihre genialen Ideen auf Papier zu bringen. Wie dem auch sei, im Moment habe ich das Gefühl sie sitzen neben mir und nicht Chantal, Kevin und Vladimir.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Bitterböse: Senk ju vor träwelling</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 23:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man so mit der Bahn durch die Landschaft reist, dann kommt man ja auf die lustigsten Ideen. Zum Beisoiel ein Blog für und von Berufspendlern. Oder man schreibt ein Buch. Letzteres haben Mark Spörrle und Lutz Schumacher gemacht. Sie haben sich laut eigenen Aussagen mehr als die Hälfte ihres bisherigen Lebens auf Bahnhöfen rumgetrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man so mit der Bahn durch die Landschaft reist, dann kommt man ja auf die lustigsten Ideen. Zum Beisoiel ein Blog für und von Berufspendlern. Oder man schreibt ein Buch.<br />
<span id="more-250"></span><br />
Letzteres haben Mark Spörrle und Lutz Schumacher gemacht. Sie haben sich laut eigenen Aussagen mehr als die Hälfte ihres bisherigen Lebens auf Bahnhöfen rumgetrieben und dabei wohl die gleichen Erfahrungen gemacht, die jeder pendler im laufe seiner &#8220;Karriere&#8221; gemacht hat. Aber sie haben nicht resigniert. Mit viel Witz und bitterbösem Humor lassen sie andere an Ihrem Leid teilhaben. Senk ju vor träwelling ist daher auch untertitelt mit <em>Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen</em>. Auf alle Situationen im Bahnalltag haben sie scheinbar eine Lösung parat. Dabei nehmen Sie kein Blatt vor den Mund und machen auch vor dem Einsatz gebrechlicher alter Damen und großzügig bemessener Lebensmittelvorräte keinen Halt.</p>
<p>Ich hab das Buch vor allem &#8211; wie sollte es auch anders sein &#8211; im Zug gelesen. Dabei entlockte es mir so manchen schelmische Grinsen, aber auch so manches betroffen nachfühlendes Nicken. Es ist ein amüsantes Buch, sofern man Satire mag. An manchen Stellen war es mir zu satirisch und überzogen. Denn mal Hand aufs Herz: Nicht alles ist am Bahnfahren schlecht. Zum Beispiel hat man viel Zeit zum Lesen.</p>
<p>Und noch ein Tipp zum Schluss: Zum Konsum in der Bahn ist ein neutraler Schutzumschlag empfohlen. Sollte ein Zugbegleiter das Buch erkennen nimmt der Service im gleichem Maße ab, wie die Intensität der Fahrkartenkontrolle zunimmt.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Meine momentanen Zeitvertreibe</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 11:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Moin moin , egal ob man mit der Bahn nur eine Stunde unterwegs ist oder gleich den ganzen Tag. Es geht nichts über anständigen Lesestoff, vernünftige Musik oder das ein oder andere Spiel zum Zeitvertreib. Meine aktuellen Favoriten möchte ich euch hier einmal kurz Vorstellen. Lesestoff: Hunter S. Thompson &#8211; Die große Haifischjagd (und andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin moin <img src='http://www.gleisritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ,</p>
<p>egal ob man mit der Bahn nur eine Stunde unterwegs ist oder gleich den ganzen Tag. Es geht nichts über anständigen Lesestoff, vernünftige Musik oder das ein oder andere Spiel zum Zeitvertreib.</p>
<p>Meine aktuellen Favoriten möchte ich euch hier einmal kurz Vorstellen.</p>
<p><span id="more-225"></span></p>
<p><strong>Lesestoff:</strong></p>
<p><em>Hunter S. Thompson &#8211; Die große Haifischjagd (und andere seltsame Berichte aus einer seltsamen Zeit)<br />
</em>Eine Sammlung von Veröffentlichten Artikeln des großartigen Autors Hunter Thompson. Egal über was der gute Mann auch Berichten sollte, man konnte sich Gewiss sein das es keine normale Berichterstattung wird. Purer Gonzo-Journalismus.</p>
<p>Ich muss gestehen das ich ein echter Fan vom Schreibstil Thompson&#8217;s bin. Wer ihn noch nicht kennt sollte das mal schnell Nachholen. <img src='http://www.gleisritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Auf die Ohren:</strong></p>
<p><em>Everlast &#8211; Love, War &amp; The Ghost of Whitey Ford</em><br />
Ein sehr schönes Album bei dem man sehr gut entspannen und abschalten kann. Ich muss ja gestehen das ich bis zu diesem Album nur ein Lied von Everlast kannte, aber den Kauf habe ich bis jetzt noch nicht Bereut, im Gegenteil.</p>
<p><strong>Für &#8220;On-The-Road-Gamer&#8221;:</strong></p>
<p>Für diejenigen unter euch die ein iPhone besitzen und gerne zwischendurch mal Spielen, habe ich folgende Tipps: <em>iShoot</em> &#8211; Ein kleiner Worms-Klon mit Panzern, sehr lustig. <img src='http://www.gleisritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Subway</em> &#8211; Ein Denkspiel der besonderen Klasse. Man muss den Zug zum richtigen Bahnhof bringen und es wird immer komplexer. <strong>Vorsicht:</strong> Macht süchtig!</p>
<p><em>BrainTuner</em> hilft euch euer Gehirn zu trainieren mit Matheaufgaben. Ihr müsst immer nur entscheiden ob die vorgegebene Rechnung bzw. Lösung der Rechnung richtig oder falsch ist.</p>
<p>Das war es auch erstmal was es von meiner Seite zu diesem Thema gibt. Mehr folgt demnächst. Natürlich auf der selben Strecke, im selben Abteil.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Job-Vermeidung zum Heulen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 05:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltungsprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meinen Fahrten zu Kunden habe ich immer wieder einiges an Zeit totzuschlagen. Und ich gestehe, dass ich mich hin und wieder dem einfachen Müßiggang hingebe und nicht sofort ein Sitzungs-Protokoll erstelle, den Projektplan aktualisiere oder anderweitig produktiv bin. Manchmal freue ich mich auch einfach nur über das erzwungene Zur-Ruhe-kommen. Nicht selten hilft mir dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meinen Fahrten zu Kunden habe ich immer wieder einiges an Zeit totzuschlagen. Und ich gestehe, dass ich mich hin und wieder dem einfachen Müßiggang hingebe und nicht sofort ein Sitzungs-Protokoll erstelle, den Projektplan aktualisiere oder anderweitig produktiv bin. Manchmal freue ich mich auch einfach nur über das erzwungene Zur-Ruhe-kommen. Nicht selten hilft mir dabei ein Buch.<br />
<span id="more-168"></span><br />
Auf einer meiner letzten Fahrten nach Wiesbaden habe ich dort am Bahnhof ein Buch erstanden, welches mich schon durch seinen provokanten Titel sofort in seinen Bann zog. In der Aufmachung eines bekannten deutschen Heimwerkermarktes hieß es dort </p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Hornbach, um ein Haar hätte ich mich bei Ihnen beworben</p></blockquote>
<p>Noch in der Bahnhofsbuchhandlung musste ich einen Blick hineinwerfen und bereits die ersten Seiten ließen mich breit lächeln. Der Autor Jürgen Sprenzinger  beschreibt auf 252 Seiten Seiten, wie er den Kreislauf aus Stellenanzeige lesen &#8211; Bewerben &#8211; Hoffen &#8211; Absage wegstecken &#8211; nächste Stellenanzeige lesen einfach mal umgedreht hat. Anstatt sich auf Anzeigen zu bewerben, hat er den Unternehmen abgesagt. Und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Entweder, weil er mit &#8220;zwei linken Händen&#8221; als Heizungsmonteur überhaupt nicht geeignet sei oder weil er als Vorsitzender eines Vereins gegen Karies unmöglich beim großen Süßwarenhersteller aus Bonn anfangen könne. Die Absagen greifen dabei immer den Ton der Anzeigen auf und die Gründe sind teilweise absurd komisch, teilweise amüsant frech, aber eben immer lustig. </p>
<p>Mein persönlicher Favorit aber ist das Schreiben an ein Unternehmen aus dem [???]-Bereich. Der Text der Anzeige ist dabei nebensächlich. Die Dame samt Fernglas, deren Bild die Anzeige optisch abheben sollte schien da viel interessanter. Und so entstand ein hübscher Briefwechsel zwischen dem verantwortlichen Personaler und dem Autor, an dessen Ende ich Tränen vor Lachen in den Augen hatte und die Gewissheit, dass &#8220;nicht alle Personalverantwortlichen dem humorlosen Klischee entsprechen, dass Ihnen vorauseilt und wirklich alles besser wissen&#8221;. </p>
<p>Überhaupt antworteten viel zu wenig Personalverantwortliche auf die Absagen. Die wenigen Antwortschreiben aber ließen mich oft laut lachen. Nicht selten erntete ich im ICE verstörte Blicke ob meines Losprustens. Spätestens, als ein Unternehmen sich artig für die (überhaupt nicht geschickten) Bewerbungsunterlagen bedankte und weitere Prüfung versprach, verlor ich kurz die Beherrschung. Da sieht man mal, mit welcher Intensität man sich in der ein oder anderen Personalabteilung mit den Schreiben von Bewerbern befasst. </p>
<p>Wer ein kurzweiliges aber sehr lustiges Buch für die Bahnfahrt oder Schmökern im Hotelzimmer sucht, dem sei dieses Bucher wärmstens empfohlen. Stellenanzeigen lese ich seit dem mit ganz anderen Augen. <img src='http://www.gleisritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Plakatwand gestohlen!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 07:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich heute Morgen, leicht verschlafen gegen 8:30 an der S-Bahn Haltestelle Bochum Langendreer West ankam musste ich mit Schrecken feststellen, das über Nacht meine heiß geliebte Plakatwand zwischen dem dem zweiten und vorletzten Sitzhäuschen geklaut wurde. Über Nacht ist das Ding verschwunden, einfach so&#8230;im Moment erinnern nur noch die jetzt in der blanken Sonne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute Morgen, leicht verschlafen gegen 8:30 an der S-Bahn Haltestelle Bochum Langendreer West ankam musste ich mit Schrecken feststellen, das über Nacht meine heiß geliebte Plakatwand zwischen dem dem zweiten und vorletzten Sitzhäuschen geklaut wurde. Über Nacht ist das Ding verschwunden, einfach so&#8230;im Moment erinnern nur noch die jetzt in der blanken Sonne brennenden Grashalme daran wie viel Schatten so eine Plakatwand spenden kann. Viele schöne Stunden habe ich mit ihr verbracht, viele schöne und hässliche Werbedrucke habe ich auf ihr gesehen. Jetzt, einfach so, über Nacht, ohne was zu sagen verschwindet sie, meine Plakatwand.</p>
<p>Sachdienliche Hinweise zum Auffinden meiner Plakatwand bitte an die im Impressum angegebene E-Mail Adresse. <img src='http://www.gleisritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Bodo Wartke und die Deutsche Bahn</title>
		<link>http://www.gleisritter.de/gepaeckwagen/bodo-wartke-und-die-deutsche-bahn-89.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 13:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Gepäckwagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute haben wir einen Ehrengast auf gleisritter.de ganz unbekannt ist er den Lesern hier nicht, schließlich gab es vor einiger Zeit einen Artikel über sein Programm und die dazugehörige CD. Klavierkabarett sag ich nur. Umso glücklicher bin ich, das wir jetzt die Erlaubnis haben ein Stück bzw. Text aus seinem Programm hier zu präsentieren. Bodo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir einen Ehrengast auf <a title="www.gleisritter.de" href="http://www.gleisritter.de" target="_blank">gleisritter.de</a> ganz unbekannt ist er den Lesern hier nicht, schließlich gab es vor einiger Zeit einen Artikel über sein Programm und die dazugehörige CD. <a title="Klavierkabarett" href="http://www.gleisritter.de/unterhaltungsprogramm/bodo-wartke-klavier-kabarett-in-reimkultur-43.html" target="_blank">Klavierkabarett</a> sag ich nur. Umso glücklicher bin ich, das wir jetzt die Erlaubnis haben ein Stück bzw. Text aus seinem Programm hier zu präsentieren.</p>
<p><a title="Bodo Wartke" href="http://www.bodowartke.de" target="_blank">Bodo Wartke</a> und das Reisen mit der Bahn.</p>
<p><span id="more-89"></span></p>
<blockquote><p><em><strong>- Sonntag -</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>ich schreibe Dir heute aus dem Reisezentrum der Deutschen Bahn. Ich habe grade viel Zeit zu schreiben, denn ich will mir einen Fahrschein kaufen. Die ca. 300 anderen Leute, die außer mir hier sind, wollen sich auch einen Fahrschein kaufen, drum habe ich mir, um die Wartezeit zu überbrücken, ein bißchen Arbeit und was zu lesen mitgebracht: &#8220;Harry Potter Band 1-7&#8243;.</p>
<p>Die Deutsche Bahn hat schon wieder ein neues Preissystem. Wenn man seinen Fahrschein z.B drei Tage vor Abfahrt des Zuges bucht, kostet er weniger. Ich bin deshalb schon seit vorgestern hier. Leider bin ich seitdem noch nicht an die Reihe gekommen, aber dafür kenne ich die meisten anderen hier schon mit Vornamen. Ab und zu lade ich sie in mein Zelt ein, und wir kochen uns was Leckeres auf meinem Campigkocher. Ich hoffe, mein Konservenvorrat reicht noch bis nächsten Dienstag, da fährt nämlich mein Zug.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Nächster Dienstag, früher Morgen</strong><strong> -</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>es könnte sein, dass ich heute doch noch rechtzeitig drankomme. Sie haben nämlich einen zweiten Schalter aufgemacht. So kriege ich zwar keinen supergünstigen Frühbucher-Sparpreis mehr, dafür aber vielleicht &#8211; und das ist ja auch nicht schlecht &#8211; meinen Zug.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Dienstag, früher Nachmittag</strong> <strong>-</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>der Bahnbedienstete am Schalter hat mir meinen Fahrschein netterweise doch zum supergünstigen Frühbucher-Sparpreis verkauft. Mein Zug hat nämlich schätzungsweise drei Tage Verspätung. Zum Glück, denn vom gesparten Geld kann ich meinen Konservenvorrat wieder auffrischen.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Freitag</strong> <strong>-</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>als ich vorhin in den Zug eingestiegen bin, haben mir alle vom Bahnsteig gewunken. Es war herzzerreißend, aber es ist tröstlich zu wissen, dass ich sie bei meiner Rückkehr in zwei Wochen eh fast alle wiedersehen werde. Mein Zelt habe ich einem armen Geschäftsmann geschenkt, der versucht hatte, sich seinen Fahrschein am Automaten zu lösen.</p>
<p>Der ICE, mit dem ich jetzt fahre, ist sehr voll, doch ich habe einen Stehplatz vor dem Klo ergattern können. Hier kann ich mich schön anlehnen, zumindest solange die Klotür sich nicht öffnet. Aber die fünf Leute, die drin sind, kommen eh selten nach draußen; es sei denn, es muß mal jemand aufs Klo.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Samstag </strong><strong>-</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>wegen der maroden Gleise fährt der Zug heute langsamer als er eigentlich könnte. Das macht aber nichts. So können wir in aller Ruhe die malerische Landschaft genießen. Das Wetter ist traumhaft, und es sind viele Fahrradfahrer unterwegs. Sie winken uns immer fröhlich zu, wenn sie an uns vorbei fahren.</p>
<p>Vor jedem Bahnhof gibt der Zugchef über Lautsprecher die Anschlußzüge der letzten paar Monate durch, die wir übrigens fast alle noch erreichen. Er wünscht allen Fahrgästen, die aussteigen, zum Abschied noch einen schönen Tag und bedankt sich bei Ihnen für das Reisen mit der Deutschen Bahn.</p>
<p>Aber aussteigen tut eigentlich kaum jemand, denn dazu sind ja nur die in der Lage, die einen Stehplatz in unmittelbarer Nähe zu einer Tür ergattert haben &#8211; und das sind ja meistens die, die grade erst eingestiegen sind.</p>
<p>Anschließend übersetzt der Zugchef seine gesamte Durchsage immer nochmal auf englisch. Schließlich ist der ICE der &#8220;official transport partner&#8221; für die Fußball-WM. Die ist zwar schon vorbei, aber hier an Bord befinden sich noch einige Endspielbesucher, die damals in Berlin zugestiegen sind. Unter ihnen sind tatsächlich ein paar Engländer, sie verstehen aber kein Wort von dem, was der Zugchef sagt. Er sagt nämlich Sätze wie &#8220;szänk ju foa trewelling wis Deutsche Bahn&#8221; oder &#8220;Wie wisch ju ä pläsent Johnny.&#8221;</p>
<p>Neben mir steht ein Engländer, der Johnny heißt. Er freut sich jedes mal, auch wenn er den Rest der Ansage nicht versteht, über die persönliche Begrüßung. Dies sei in England nicht so, erklärt er mir. Er fange an Deutschland immer mehr zu mögen. Er könne sich sogar vorstellen hier zu leben, zumal eh nicht klar sei, ob er seine Heimat jemals wiedersehen werde.</p>
<p>Der Zugchef macht schon wieder eine Durchsage. Diesmal empfiehlt er uns &#8211; erst auf deutsch, dann auf englisch &#8211; ein paar Gerichte von der Speisekarte, die für uns im Speisewagen vom freundlichen Service-Team aufgetaut werden, z.B. ein Croissant mit Butter und Honig für 7 Euro 90. Das hört sich verlockend an, aber die meisten Passagiere haben nur D-Mark dabei und zum Speisewagen zu gelangen ist sowieso unmöglich, denn hier ist absolut kein Durchkommen.</p>
<p>Auch nicht für den Schaffner, deshalb erleichtern wir ihm die Arbeit und kontrollieren unsere Fahrscheine gegenseitig. Hin und wieder brauchen wir ihn aber doch, wenn es darum geht, Fahrscheine für die Passagiere nachzulösen, die seit der Abfahrt des Zuges hier geboren wurden.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Montag</strong><strong> -</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>der Zug ist vorhin mitten in der Nacht wieder mal auf offener Strecke stehen geblieben. Der Zugchef hat gerade über Lautsprecher durchgegeben, die Ursache für die kleine Verzögerung im Betriebsablauf sei diesmal keine von Vegetation überwucherte Signalanlage sondern ein brennender Triebwagen.</p>
<p>Um der ansteigenden Hitze im Inneren des Zuges entgegenzuwirken, werden vom freundlichen Service-Team von der Mitropa gekühlte Getränke verteilt. Leider ist nur noch Kaffee da. Immerhin. Der Strom ist grade ausgefallen. Doch der Flammenschein spendet genügend Licht, so dass ich Dir diese Zeilen noch schreiben kann:</p>
<p>Liebes Tagebuch, ich bin so froh, dass ich nicht mit dem Auto gefahren bin! Ich hätte sonst nie so viele liebe, nette Menschen kennengelernt. Selten erlebe ich eine Reise so bewußt, intensiv und naturverbunden. Schön, dass es in dieser schnelllebigen Zeit noch so etwas gibt wie die Deutsche Bahn&#8230;</p></blockquote>
<p>Danke noch mal an Tanja Schlund von der Fanbetreuung bei <a title="Bodo Wartke" href="http://www.bodowartke.de" target="_blank">Bodo Wartke</a>, die für uns ein gutes Wort eingelegt hat und vielen Danke auch für das schnelle Feedback auf unsere Mail.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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