2. April 2008
Heute war es mal wieder so weit. Ich saß in der Bahn, war auf dem Weg nach Hause und als in Mülheim a.d. Ruhr der Kollege ausstieg wurd’s finster. Zumindest unterhaltungstechnisch. Ich war so verzweifelt, dass ich sogar ein paar Sudokus löste. Die Rettung fand ich dann in Form einer liegen gelassenen “Zeitung” mit vier Buchstaben. So hatte ich wenigstens in der S-Bahn was zu lesen.
Aber die Zeitung brachte mich auf eine Idee: Warum nicht mal ein paar Bücher auf die Reise schicken? Vielleicht freut es andere und ganz vielleicht machen ein paar andere Leute auch mit!
Ich stell mir das so vor: Jeder hat doch Bücher im Schrank, die er oder sie irgendwann mal gelesen hat, witzig oder ergreifend, spannend oder belehrend oder kurz gesagt einfach gut fand. Man hat sie vielleicht auch ein zweites oder gar drittes Mal gelesen, aber irgendwann stehen sie nur noch im Regal rum und stauben ein. Wenn man den Platz dann braucht landen sie in einem Karton, dieser landet im Keller und irgendwann kommen die Bücher auf den Flohmarkt. Warum aber die Bücher nicht verschenken? Ich glaub, ich werde einfach mal ein paar Bücher raussuchen, und diese morgens in der Bahn “vergessen”. Vielleicht schreib ich ja auch einen kleinen Gruß da rein. Ich hoffe, jemand findet dieses Buch und vielleicht gefällt es ihm oder ihr ja und sie nimmt es mit. Und wenn er oder sie es ausgelesen hat, findet sich vieleicht ein weiterer Gruß in dem Buch und es fährt in einer anderen Bahn auf einer anderen Strecke zu einem neuen Besitzer. Und so liegen dann irgendwann nicht mehr olle Zeitungen auf den Sitzen, sondern Ken Follet, Stephen King oder andere Autoren, von denen irgendein Pendler, der von dieser Aktion erfahren hat dachte, dass man dieses oder jendes Buch gelsen haben sollte!
Was haltet ihr davon? Schaut doch mal in euren Regalen und Keller-Kartons nach, ob das ein oder andere Buch nicht eine Reise wert ist!
7. März 2008
Manchmal ist das Leben gemein, vor allem wenn die Bahn nicht kommt. Entweder es regnet oder es ist bitter Kalt draußen. Außerdem ist man viel zu schlecht Bekleidet um den Witterungsverhältnissen mit einem lächeln entgegen zu tretten. Als kleinen Wermutstropfen gibt es für diese Momente verschiedene MP3-Player, die uns mit Musik beschallen und unser Leiden in diesem Augenblick mit unserem Lieblingslied lindern.
Da man ein Lieblingslied aber nicht ewig hören kann, muss jeder von uns regelmäßig für Nachschub in Sachen “Hörgenuss” sorgen. Darum haben Bastian und ich uns gedacht in unregelmäßigen Abständen unsere momentanen Lieblingsalben hier vorzustellen.
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22. Februar 2008
Endlich mal wieder was neues in dieser Rubrik. Das da so lange nix kam, lag nicht daran, dass ich keine Bahn fahre, sondern dass ich meistens in der selbigen arbeite. Aber heute musste mal wieder was Entspannung her. Und das hab ich zum Anlass für ein bewusstes Hören des neuen Wise Guys Albums genommen. (weiterlesen…)
15. Januar 2008
Vor 10 Jahren hatten die wenigsten Menschen in Deutschland ein Mobiltelefon, das hatte zum einen den Grund das eine Einheit um die 5 Mark gekostet hat und zum anderen das diese Geräte nicht wirklich als Mobiltelefon deklariert werden konnten. Unter anderem Aufgrund ihrer Abmessung und ihres Gewichts. Heute ist das alles anders. Heute wiegt so ein Mobiltelefon im maximal Fall 200 – 300 gr. und ist nicht größer als die Hand ihres Besitzers. (weiterlesen…)
14. Januar 2008
Gott sei Dank. sonst würde dieses/dieser Blog nur halb so lustig sein.
Das Lokführer auch nur Menschen sind und oft genau das gleiche denken wie die von ihnen beförderten Fahrgäste, wurde Freitag auf meiner Heimfahrt mal wieder bewiesen. Da hieß es dann nach zwei kurzen Stopps auf freier Strecke:
Meine Damen und Herren, unsere Weiterfahrt verzögert sich etwas. Vor uns fährt ein anderer Zug, der an jeder Milchkanne hält.
11. Januar 2008
Gerade eine SMS bekommen, dass mein neues Handy von Sony Ericsson auf dem Weg sei. Das heißt, dass mittels WLAN und UMTS demnächst auch direkt aus dem Regionalexpress oder ICE gebloggt werden kann.
Sobald das Handy da ist und neue Erkenntnisse vorliegen, werde ich berichten.
19. November 2007
Mit einem Schmunzeln kann man dem neuen Album von Roger Cicero lauschen. Die Texte sind wie schon beim letzten Album nicht zwingend gestochen scharf und können nach meiner Meinung nicht zingend als “lyrisch” bezeichnet werden. Viel eher ist es ein illoquentes Deutsch, dass durchaus aber noch der gesprochenen Sprache entspricht. Dadurch macht es Spaß, den Texten zuzuhören, ohne angestrengt Melodien ausblenden zu müssen, damit man auch ja nichts verpasst.
Roger Cicero geht wie immer selbstbewusst das Thema Beziehungen an. Das können fremde sein (z.B. im Titel “Nimm deinen Kerl zurück”) oder auch die eigene. Im Gegensatz zum letzten Album gehts dabei aber nicht immer nur um die Beziehung von Mann und Frau, sondern kommen auch ernstere Töne zum klingen (z.B. im Titel “Ich hätt’ so gern noch Tschüss gesagt”). Das macht in meinen Augen Roger Cicero noch sympathischer und als Musiker ernst zu nehmender.
Alles in allem ist das Album sehr empfehlenswert und genau das richtige, wenn man mal wieder am Bahnsteig steht, die Bahn nicht kommt und einem die Füße wegfrieren. Mit diesem Album macht es Spaß, sich warm zu tanzen und es lässt auch den Streik viel erträglicher erscheinen. Aber vorsicht: Zuviel gute Laune macht mürrische Menschen nur misstrauischer.
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15. November 2007
… und alles was das Leben in der Bahn sonst noch leichter machen kann, findet sich demnächst in dieser Kategorie. Das können Hörbücher wie Harry Potter sein, aber auch Musikalben, die man unbedingt auf dem iPod (oder jedem anderen MP3-Player) dabei haben sollte. Und weil Dominik und ich auch dem geschriebenen Wort nicht abgeneigt sind, werden wir auch mal das ein oder andere Buch oder Magazin kommentieren.