Jeder von uns kennt die teils lustigen, teils sehr bunten Konsumtafeln auf den Bahnsteigen der deutschen Bahnhöfe. Wenn wir uns diese Plakatwände anschauen, dann meistens nur die auf der anderen Seites des Bahnsteiges, da der Blick auf eine 2×3 Meter große Wand aus ca. 2 Meter Entfernung nicht sonderlich viel bringt. Deswegen nutzen die meisten von uns diese Werbebollwerke meist nur zum anlehnen um nicht während des Wartens, auf den nächsten Zug einzuschlafen. (weiterlesen…)
Angriff der Plakatwand
Werbung mal anders…
…dachte sich auch die “Deutsche Bahn” und hat der “GE Money Bank” erlaubt etwas wirklich neues zu machen in Sachen Werbung. Wir kennen sie ja alle, die Citylight/Schaukästen Poster in den Bahnhöfen, die uns jeden Tag mit den neusten kommerziellen Gebrauchsgegenständen/Dienstleistungen beglücken wollen. Die S-Bahn/ICE/RE sind ja auch schon seit einiger Zeit mit Plakaten an Wänden und dem oberen Bereich des Fenster zu fahrenden Werbeflächen umfunktioniert worden.
Ganz neu ist aber die Idee der “GE Money Bank”. Neuerdings hängen kleine Papierwerbeschilder an den Streben der Gepäckabladeflächen, das sieht besonders lustig aus wenn ein ganzes S-Bahn Abteil mit diesen feinen, sich im Wind drehenden, Papierwerbeschildern bestückt ist. Auch die etwas ältere Dame die sich nach dem etwas mühsamen aufstehen aus ihrem S-Bahnvierer den Kopf daran gestoßen hatte, war sichtlich von dieser neuen Art zu Werben beeindruckt, so sehr das sie sich gleich wieder setzten musste.
Ich hätte ja gern eins dieser Werbeschilder mitgebracht um mal ein Foto zu ziegen, aber nach mehrmaligem ziehen, rütteln und fluchens habe ich mir gedacht, das weitere Aktionen bezüglich der Demontage des Werbeschildes zu viel Aufmerksamkeit der Bahnsicherheit auf mich ziehen würde…
…aber mal im Vertrauen, wer bitte schön möchte sich schon die blöße geben und sich der öffentlichen Aufnahme eines Kredites schuldig machen, was die Leute da wohl denken werden?
Lg Dominik