29. April 2008

Denglisch for Zugbegleiter

Kategorie: Zugbegleiter — Bastian @ 13:35

Ja, Deutschlands Bemühungen um mehr Beachtung als Wirtschaftsstandort und Tourismus-Ziel tragen seit einigen Jahren Früchte. Das hat natürlich zur Folge, dass sich auf Strecken von oder zu Flughäfen immer mehr nicht-deutschsprachige Fahrgäste einfinden. Leider hat die Entwicklung um den ein oder anderen Zugbegleiter wohl einen Triebwagenschaden erlitten. Die Konsequenzen bekam gestern morgen eine junge Dame zu spüren. Der war es nämlich entgangen, dass sie ihr Ticket für den RE hätte abstempeln müssen. Der aufmerksame Zugbegleiter übersah das natürlich nicht und machte sie auch gleich in einem väterlich-strengen Ton darauf aufmerksam. (weiterlesen…)

23. April 2008

Ach ja es wird Frühling und bald vielleicht auch Sommer!

Kategorie: Das Wetter, Gleisnetz — Dominik @ 0:18

Die letzten zwei Tage waren doch wohl herrlich, oder nicht? Der Lokführer der S1 hat dies auch direkt zum Anlass genommen sich mehr Zeit zu nehmen, eventuell um sich die wunderschöne und gerade erblühende Landschaft anzuschaun. Was aber immer noch kein Grund ist die letzten zwei Tage 10 Minuten später zu kommen.

Nun gut es ist Frühling und die Bahn hat ja so ihre Probleme mit diesen unvorhersehbaren Wetterumschwüngen.

Mama kommt!

Kategorie: Zugbegleiter — Dominik @ 0:03

Garnicht so lange her als ich hier über die farbenblinden und analphabetischen Raucher geschrieben habe, die es nicht schaffen innerhalb einer gelben Markierung zu rauchen. Solchen Leuten wünscht man insgeheim ja immer eine kleine Rache, nur ein winziger Seitenhieb von Murphy, nichts was sie verletzten würde oder ähnliches, man möchte ja niemandem was böses.

Heute aber waren Murphy und Co. auf meiner Seite.

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22. April 2008

Bombenalarm!

Kategorie: Zugbegleiter — Dominik @ 23:39

Heute war wieder mal so ein Tag, irgendwo im Ruhrgebiet hat eine Ausstellung eröffnet, die Schulklassen der Stufen 3-7 magisch angezogen hat. Woher ich das weiß? Als ich heute Morgen versuchte in die S-Bahn zu kommen spürte ich einen nicht unerheblichen Wiederstand in der Hüftgegend. Erst dachte ich ja, ich müsste mich an Koffer oder sonstigen schweren Gerät vorbeischlängeln, wie mir aber relativ schnell klar wurde waren es kleine angehende Steuerzahler schön aufgereiht und füllten das Abteil bis zur kritischen Masse. Leicht irritiert über diese Kinderdichte quälte ich mich weiter in das Abteil hinein. Endlich einen sicheren Platz gefunden dachte ich mir gerade noch, als ich in meine Zeitschrift blickte, bevor ich im Augenwinkel reges treiben 2 Meter neben mir entdeckte.

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18. April 2008

Was mal gesagt werden muss

Kategorie: Zugbegleiter — Bastian @ 7:47

IHR BLITZBIRNEN!!! JEDES MAL DER GLEICHE BLÖDSINN! WIE SCHWER IST ES EIGENTLICH??? DER ZUG FÄHRT NICHT OHNE EUCH AB! ES IST ALSO VIEL EINFACHER, WENN IHR ERST DIE LEUTE AUSSTEIGEN LASST; EURE KOFFER UND EURE ASTRALKÖRPER NICHT IN DEN TREPPENABGANG DES BAHNSTEIGES STELLT UND AUCH NICHT SCHON MAL IN DEN VORRAUM DES WAGGONS GEHT, SOBALD SICH EINE LÜCKE IM PASSAGIERSTROM AUFTUT!!

AAAAAAARRRRRGGGHHHHH!!

…hach, das tat gut.

15. April 2008

Umfragen-Vollhonk oder der Wuttuk

Kategorie: Zugbegleiter — Bastian @ 15:50

Ach, heute morgen hat es sich mal wieder bestätigt – die Bahn ist voll von Honks, äh, Wuttuks! Wuttuks sind scheue Wesen, die ein wenig naiv und manchmal auch strunzdumm durch die Weltgeschichte tapsen. Dabei machen sie Sachen, die nicht immer logisch erscheinen. das ist oftmals belustigend, manchmal traurig.

Heute morgen hatte ich ein besonderes Prachtexemplar vor mir, ein Männchen. Leicht untersetzt, schlechte Haut, modisch nicht wirklich auf der Höhe und die blau getönte Brille gab dem ganzen den Rest. Scheu betrat es das obere Stockwerk des Regionalexpresses. Ich verhielt mich ganz still, um es jetzt ja nicht zu verscheuchen. mit fahrigem Blick sah es sich nach einem geeigneten Ort um, um dann dort sein Lager aufzuschlagen. An der Stelle hätte ich nicht die Beine einziehen sollen, denn das verstand der Wuttuk-Bock wohl als Einladung. Prompt schlug er mir gegenüber sein Lager auf und outete sich als Nerd-Wuttuk, in dem er ein Buch “Objektorientierte Programmierung in Visual basic” HALLO? OOP ist ja okay, aber in Visual Basic?? Dann doch bitte in ner richtigen Sprache. Naja, egal, passte zum Gesamterscheinungsbild.

Was der Wuttuk nicht bemerkte, war die Anwesenheit eines Marktforschers. Dieser Heinz Sielmann der Wirtschaftslage stürzte sich auch sofort auf das possierliche Tierchen und zückte sein Klemmbrett. Es entwickelte sich folgender Dialog zwischen dem marktforscher (MF) und dem Wuttuk (W)
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7. April 2008

Pissbereich im Schwimmerbecken!

Kategorie: Zugbegleiter — Dominik @ 19:58

Es ist wie ein Pissbereich im Schwimmerbecken und manche Leute pissen einem dann zu allem Überdruss auch noch auf die Liege. Wie ich auf sowas komme? Ganz einfach, mich regen in letzter Zeit diese analphabetischen Raucher auf, die selbst die Piktogramme auf den gelben Schildern an Bahnhöfen nicht verstehen. Ich habe ja nichts gegen Raucher, aber wenn das Rauchen an einem Ort verboten ist dann bestehe ich auch darauf das es eingehalten wird. Schließlich piss ich den rauchenden analphabetischen Nichtschwimmern ja auch nicht ins Kinderbecken.

So und jetzt mal tief Luft holen, schließlich ist meine Wohnung Nichtraucherzone!

2. April 2008

Mitmachen und Bücher auf die Reise schicken!

Kategorie: Gleisnetz, Unterhaltungsprogramm — Bastian @ 18:12

Heute war es mal wieder so weit. Ich saß in der Bahn, war auf dem Weg nach Hause und als in Mülheim a.d. Ruhr der Kollege ausstieg wurd’s finster. Zumindest unterhaltungstechnisch. Ich war so verzweifelt, dass ich sogar ein paar Sudokus löste. Die Rettung fand ich dann in Form einer liegen gelassenen “Zeitung” mit vier Buchstaben. So hatte ich wenigstens in der S-Bahn was zu lesen.

Aber die Zeitung brachte mich auf eine Idee: Warum nicht mal ein paar Bücher auf die Reise schicken? Vielleicht freut es andere und ganz vielleicht machen ein paar andere Leute auch mit!

Ich stell mir das so vor: Jeder hat doch Bücher im Schrank, die er oder sie irgendwann mal gelesen hat, witzig oder ergreifend, spannend oder belehrend oder kurz gesagt einfach gut fand. Man hat sie vielleicht auch ein zweites oder gar drittes Mal gelesen, aber irgendwann stehen sie nur noch im Regal rum und stauben ein. Wenn man den Platz dann braucht landen sie in einem Karton, dieser landet im Keller und irgendwann kommen die Bücher auf den Flohmarkt. Warum aber die Bücher nicht verschenken? Ich glaub, ich werde einfach mal ein paar Bücher raussuchen, und diese morgens in der Bahn “vergessen”. Vielleicht schreib ich ja auch einen kleinen Gruß da rein. Ich hoffe, jemand findet dieses Buch und vielleicht gefällt es ihm oder ihr ja und sie nimmt es mit. Und wenn er oder sie es ausgelesen hat, findet sich vieleicht ein weiterer Gruß in dem Buch und es fährt in einer anderen Bahn auf einer anderen Strecke zu einem neuen Besitzer. Und so liegen dann irgendwann nicht mehr olle Zeitungen auf den Sitzen, sondern Ken Follet, Stephen King oder andere Autoren, von denen irgendein Pendler, der von dieser Aktion erfahren hat dachte, dass man dieses oder jendes Buch gelsen haben sollte!

Was haltet ihr davon? Schaut doch mal in euren Regalen und Keller-Kartons nach, ob das ein oder andere Buch nicht eine Reise wert ist!