Bevor hier Gerüchte aufkommen: Nicht meines Lebens! Die habe ich schon gefunden und geheiratet.
Es geht um die Liebe eines unbekannten Autors oder Autorin. In meiner Vorstellung ist es aus irgendeinem Grund ein Mann. Deswegen behalte ich die männliche Form mal bei. Vor kurzem war ich mal wieder unterwegs nach Frankfurt und da sich die S-Bahn S6 nicht immer als verlässlicher Zubringer Richtung Köln erwiesen hat, fuhr ich mit der Regionalbahn von Leichlingen nach Köln-Deutz.Im Treppenabgang auf halber Höhe erblickte ich ein recht auffälliges Plakat. Normalerweise hängen hier nur Plakate für das Jetzt-aber-wirklich-Abschiedskonzert von Tina Turner oder anderer Veranstaltungen der Köln-Arena Lanxess-Arena . Dieses Plakat war anders. Viel Text, roter Rand und nur DIN A3. Unweigerlich blieb ich stehen und begann zu lesen.
Was ich da las, war aber auch zu rührend. Scheinbar hatten sich zwei Menschen im Zug getroffen und zumindest einer von beiden hatte Gefühle für den oder die Andere entwickelt. Am Bahnsteig aber schlug das Schicksal erbarmungslos zu und mit einem hässlichen Grinsen im Gesicht nahm es Armor Pfeil und Bogen aus den kleinen moppeligen Händen, noch bevor er sein Werk vollenden konnte. So trennten sich die beiden Liebenden, ohne dass sie die Adressen ihrer MySpace-Profile oder Skype-Nicknames austauschen konnten.
Weil aber “Frau meines Lebens” bei Google meist nur auf die Seiten dubioser Heiratsvermittler führt, wusste sich der verliebte Autor des Plakates nicht anders zu helfen, als mit dem guten alten Aushang. Und so erstellte er noch vom Rausch der Gefühle enthusiasmiert mit Hilfe moderner Technik einen Suchaufruf, eines Kai Pflaumes und seiner Videobotschaften ebenbürtig.
Und weil ich ein alter Romantiker bin, möchte ich nicht nur das Plakat hinaus in die Welt tragen, sondern jeden Leser dazu aufrufen, diese junge Liebe zu unterstützen! Die ersten zehn Trackbacks zu diesem Artikel bekommen ein kleines Dankeschön!
Und sollte jemand wissen, wie es dem jungen Glück ergangen ist, so schreibt mir doch einen Kommentar.Die Gleisritter lassen auch eine kleine Aufmerksamkeit für Zwei springen.

Ich tippe auf Mädel.
Kommentar von Cusario — 8. Oktober 2008 @ 8:06
[...] via Gleisritter [...]
Pingback von die (ex)mg-azubiene » Blog Archiv » Zugliebe gesucht.. — 8. Oktober 2008 @ 10:36
Cusario hat Recht.
Kommentar von Mischpult — 8. Oktober 2008 @ 14:25
Was bitte macht euch da so sicher???
Kommentar von Dominik — 9. Oktober 2008 @ 9:30
Weil ihr Name Chrissi ist ;o)
Kommentar von Andre — 9. Oktober 2008 @ 21:35
Andre, du weißt da mehr?
Kommentar von Bastian — 9. Oktober 2008 @ 22:44
Sie spielt in einer Band “Squares in circles”
und ihr Name ist Chrissi. Mehr werde ich nicht verraten, wir wollen ja die Anonymität hier bewahren.
Kommentar von Andre — 10. Oktober 2008 @ 19:16
Mehr spuckt google ja auch nicht aus
ich glaub, ih werde sie mal anschreiben.
Kommentar von Bastian — 10. Oktober 2008 @ 21:09
Ja, ich war’s! Ich oute mich jetzt einfach mal! Echt lieb, dass Ihr Euch hier die Köpfe über mein Glück zerbrecht!
Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend!!!
Ich bin übrigens weiblich und nein, leider habe ich ihn bisher nicht gefunden.
Die Band gibt es übrigens schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Ist aber wirklich interessant, was man noch so für alte Geschichten findet, wenn man Email-Adressen googelt!
Na denn, ich dank’ Euch ganz lieb und drückt mir die Daumen!!!
Kommentar von Chrissi — 20. Oktober 2008 @ 8:16