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	<title>gleisritter.de &#187; ICE</title>
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	<description>Erfahrungen zweier Pendler im Ruhrgebiet mit der Deutschen Bahn.</description>
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		<title>Nächster Halt: Krankenhaus</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 11:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mensch ist ein Herdentier. Um da festzustellen, muss man kein Heinz Sielmann sein oder Anthropologie studiert haben. Man muss einfach nur Bahn fahren. So wie ich heute mal wieder mit dem ICE von Köln nach Frankfurt. Und an jedem Halt gibt es immer wieder das gleiche herrliche Schauspiel zu beobachten. Der Zug rumpelt noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch ist ein Herdentier. Um da festzustellen, muss man kein Heinz Sielmann sein oder Anthropologie studiert haben. Man muss einfach nur Bahn fahren. So wie ich heute mal wieder mit dem ICE von Köln nach Frankfurt. Und an jedem Halt gibt es immer wieder das gleiche herrliche Schauspiel zu beobachten. Der Zug rumpelt noch mit 300 km/h durch die Landschaft, da ertönt die Durchsage</p>
<blockquote><p>Meine Damen und Herren, unser nächster Halt in wenigen Minuten Frankfurt Flughafen. Wir bedanken uns bei allen Passagieren,&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-373"></span><br />
Während dieser Durchsage muss eine Frequenz ausgestrahlt werden, die bei manchen Menschen den gesunden Verstand abschaltet. Anders ist es nicht zu erklären, dass die relative Zeitangabe &#8220;wenige Minuten&#8221; von so wenigen Leuten durch einen Blick auf die Uhr verifiziert wird. Laut Plan waren es nämlich noch knappe 15 Minuten. Ein oder zwei Personen gibt es immer, die sofort aufspringen und Marschbereitschaft herstellen. Und stehen erst einmal zwei so stehen kurze Zeit später 75% der Aussteigewilligen auf, ziehen Jacket und/oder Mantel über und stellen sich vor die Tür. Naja, also die ersten drei stehen vielleicht noch vor der Tür. Dann folgen 6-10 Personen, die eher vor dem Klo rumstehen. Hier hat es im übrigen schon oft unfreiwillige Kontaktaufnahmen gegeben, wenn Fahranfänger kurz vor der Durchsage den Fehler begangenen haben, dieses stille Ã–rtchen aufzusuchen und jetzt wieder verlassen wollen. </p>
<p>Nach dem Klo endet dann aber auch schon der Türbereich und das eigentliche Großraumabteil beginnt. Alle anderen 20 aufgesprungenen Fahrgäste stehen hier jetzt im Gang rum, klammern sich an die Sitzlehnen und versuchen, möglichst entspannt zu stehen ohne im zu früh angezogenen Mantel arg zu schwitzen. </p>
<p>Echte wenige Minuten vorher wird dann der Bremsvorgang eingeleitet. Jetzt kommt Bewegung in die Masse. Hat der Zug dann das sog. Vorfeld eines Bahnhofes erreicht, geraten diese Bewegungen aber zusehends fremdgesteuert und eher unkoordiniert. Je nach Weichensituation und Gleichwechseln kann so ein ICE bei der richtigen Geschwindigkeit zur Achterbahn werden. Wohl dem, der jetzt noch sitzt.</p>
<p>Oder auch nicht. Heute morgen rumpelte es dann vor Frankfurt nämlich so stark, dass zwei Herren (der eine sitzend, der andere stehend) unfreiwillig Kontakt zueinander aufnahmen. Während eines Gleichwechsels rutschte die Hand des stehenden Herren ab, er verlor weite Teile des Gleichgewichtes und landete &#8211; sich notdürftig mit dem Ellebogen abstützend &#8211; auf der Schulter des vor ihm Sitzenden. Natürlich entschuldigte man sich wortreich und sichtlich pikiert und auch der sitzende Herr gab sich verständnisvoll. Aber man sah ihm schon an, dass es wohl schmerzhafter war als er zugeben wollte.</p>
<p>Als der Zug dann stand und Bewegung in die Schlange kam, nahm ich mein Gepäck, deute einem Herren kurz lächelnd an, dass ich auch aussteigen wolle und reihte mich ein. Ohne Rumpeln. Ohne Schmerzen. </p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Alle Jahre wieder&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 20:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;das gleiche Spiel. Genau wie im letzten Jahr hat die Bahn pünktlich zum Fahrplan wechsel und Weihnachtsfest die Preise erhöht. Im Schnitt um 3.9 Prozent. Damit wird Bahn fahren wieder teurer, vor allem für die Pendler, die ja eigentlich nur Bahn fahren um kein Auto benutzen zu müssen. Die Preiserhöhung könnte aber nach hinten losgehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">&#8230;das gleiche Spiel. Genau wie im letzten Jahr hat die Bahn pünktlich zum Fahrplan wechsel und Weihnachtsfest die Preise erhöht. <a title="Im Schnitt um 3,9 Prozent" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn750.html" target="_blank">Im Schnitt um 3.9 Prozent</a>. Damit wird Bahn fahren wieder teurer, vor allem für die Pendler, die ja eigentlich nur Bahn fahren um kein Auto benutzen zu müssen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Preiserhöhung könnte aber nach hinten losgehen, das Fass Ã–l ist so günstig wie lange nicht mehr und ein Blick auf die Preistafeln der Tankstellen zeigt auch was viele mittlerweile denken: Autofahren könnte sich bald wieder lohnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-210"></span>Um so weniger wundert es mich, das Herr Mehdorn für das nächste Jahr schwindenden Umsatz voraus sagt. Der Güterverkehr würde im nächsten Jahr bis zu 40 Prozent weniger Umsatz einfahren und auch der Pendlerverkehr nimmt ab. Kein Wunder, schließlich straucheln so einige größere Unternehmen gerade in die Insolvenz.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei solch schlechten Nachrichten ist es für die Mittelschicht nicht leicht den Optimismus zu bewahren, vor allem nicht wenn Konzerne die über die Wirtschaftskrise jammern auch noch die Preise erhöhen. Absolut falsches Signal an der Stelle Herr Mehdorn. Um nicht noch die letzten Pendler zu verschrecken sollten die Preise lieber stagnieren, oder sogar gesenkt werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als öffentliches Dienstleistungsunternehmen versteht die Bahn sich schon lange nicht mehr, immer mehr Verspätungen im Nahverkehr führen zu Verdruss bei den Pendlern. Allein im letzten Monat ist die S1 mit der ich jeden Morgen nach Bochum pendle (und dabei muss ich nur eine Haltestelle weiter fahren) nur 5 mal pünktlich angekommen. Das macht bei durchschnittlich 20 Arbeitstagen 40 Hin- und Rückfahrten, davon waren 35 Fahrten verspätet und wie schon gesagt nur 5 pünktlich, wobei ich hier Verspätungen von weniger als 5 min. schon nicht mal mehr einbeziehe. Damit bleibt ein Zuverlässigkeitsgrad von nur 20%. Da würde ich mal behaupten, Auftrag verfehlt Herr Mehdorn. Was bringen mir da 11 neue ICEÂ´s für eine halbe Milliarde die Sie anschaffen wollen, wenn ich nicht einmal pünktlich zum nächsten Hauptbahnhof komme?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Daraus lässt sich nur eine einzige Strategie ableiten um unbeschadet bzw. nicht Verlust schreibend aus der Krise zu kommen. Preise stagnieren lassen, oder sogar senken. Nahverkehr ausbauen und den Service erhöhen. Die Menschen müssen Spaß haben am Bahnfahren, die oft beschriebene Bahnromantik gibt es schon lange nicht mehr, warum also nicht ein Revival probieren. Dann gönnt Ihnen am Ende auch jeder der Pendler Ihren Börsengang und die damit verbundenen Prämien.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Bodo Wartke und die Deutsche Bahn</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 13:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Wetter]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute haben wir einen Ehrengast auf gleisritter.de ganz unbekannt ist er den Lesern hier nicht, schließlich gab es vor einiger Zeit einen Artikel über sein Programm und die dazugehörige CD. Klavierkabarett sag ich nur. Umso glücklicher bin ich, das wir jetzt die Erlaubnis haben ein Stück bzw. Text aus seinem Programm hier zu präsentieren. Bodo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir einen Ehrengast auf <a title="www.gleisritter.de" href="http://www.gleisritter.de" target="_blank">gleisritter.de</a> ganz unbekannt ist er den Lesern hier nicht, schließlich gab es vor einiger Zeit einen Artikel über sein Programm und die dazugehörige CD. <a title="Klavierkabarett" href="http://www.gleisritter.de/unterhaltungsprogramm/bodo-wartke-klavier-kabarett-in-reimkultur-43.html" target="_blank">Klavierkabarett</a> sag ich nur. Umso glücklicher bin ich, das wir jetzt die Erlaubnis haben ein Stück bzw. Text aus seinem Programm hier zu präsentieren.</p>
<p><a title="Bodo Wartke" href="http://www.bodowartke.de" target="_blank">Bodo Wartke</a> und das Reisen mit der Bahn.</p>
<p><span id="more-89"></span></p>
<blockquote><p><em><strong>- Sonntag -</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>ich schreibe Dir heute aus dem Reisezentrum der Deutschen Bahn. Ich habe grade viel Zeit zu schreiben, denn ich will mir einen Fahrschein kaufen. Die ca. 300 anderen Leute, die außer mir hier sind, wollen sich auch einen Fahrschein kaufen, drum habe ich mir, um die Wartezeit zu überbrücken, ein bißchen Arbeit und was zu lesen mitgebracht: &#8220;Harry Potter Band 1-7&#8243;.</p>
<p>Die Deutsche Bahn hat schon wieder ein neues Preissystem. Wenn man seinen Fahrschein z.B drei Tage vor Abfahrt des Zuges bucht, kostet er weniger. Ich bin deshalb schon seit vorgestern hier. Leider bin ich seitdem noch nicht an die Reihe gekommen, aber dafür kenne ich die meisten anderen hier schon mit Vornamen. Ab und zu lade ich sie in mein Zelt ein, und wir kochen uns was Leckeres auf meinem Campigkocher. Ich hoffe, mein Konservenvorrat reicht noch bis nächsten Dienstag, da fährt nämlich mein Zug.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Nächster Dienstag, früher Morgen</strong><strong> -</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>es könnte sein, dass ich heute doch noch rechtzeitig drankomme. Sie haben nämlich einen zweiten Schalter aufgemacht. So kriege ich zwar keinen supergünstigen Frühbucher-Sparpreis mehr, dafür aber vielleicht &#8211; und das ist ja auch nicht schlecht &#8211; meinen Zug.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Dienstag, früher Nachmittag</strong> <strong>-</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>der Bahnbedienstete am Schalter hat mir meinen Fahrschein netterweise doch zum supergünstigen Frühbucher-Sparpreis verkauft. Mein Zug hat nämlich schätzungsweise drei Tage Verspätung. Zum Glück, denn vom gesparten Geld kann ich meinen Konservenvorrat wieder auffrischen.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Freitag</strong> <strong>-</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>als ich vorhin in den Zug eingestiegen bin, haben mir alle vom Bahnsteig gewunken. Es war herzzerreißend, aber es ist tröstlich zu wissen, dass ich sie bei meiner Rückkehr in zwei Wochen eh fast alle wiedersehen werde. Mein Zelt habe ich einem armen Geschäftsmann geschenkt, der versucht hatte, sich seinen Fahrschein am Automaten zu lösen.</p>
<p>Der ICE, mit dem ich jetzt fahre, ist sehr voll, doch ich habe einen Stehplatz vor dem Klo ergattern können. Hier kann ich mich schön anlehnen, zumindest solange die Klotür sich nicht öffnet. Aber die fünf Leute, die drin sind, kommen eh selten nach draußen; es sei denn, es muß mal jemand aufs Klo.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Samstag </strong><strong>-</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>wegen der maroden Gleise fährt der Zug heute langsamer als er eigentlich könnte. Das macht aber nichts. So können wir in aller Ruhe die malerische Landschaft genießen. Das Wetter ist traumhaft, und es sind viele Fahrradfahrer unterwegs. Sie winken uns immer fröhlich zu, wenn sie an uns vorbei fahren.</p>
<p>Vor jedem Bahnhof gibt der Zugchef über Lautsprecher die Anschlußzüge der letzten paar Monate durch, die wir übrigens fast alle noch erreichen. Er wünscht allen Fahrgästen, die aussteigen, zum Abschied noch einen schönen Tag und bedankt sich bei Ihnen für das Reisen mit der Deutschen Bahn.</p>
<p>Aber aussteigen tut eigentlich kaum jemand, denn dazu sind ja nur die in der Lage, die einen Stehplatz in unmittelbarer Nähe zu einer Tür ergattert haben &#8211; und das sind ja meistens die, die grade erst eingestiegen sind.</p>
<p>Anschließend übersetzt der Zugchef seine gesamte Durchsage immer nochmal auf englisch. Schließlich ist der ICE der &#8220;official transport partner&#8221; für die Fußball-WM. Die ist zwar schon vorbei, aber hier an Bord befinden sich noch einige Endspielbesucher, die damals in Berlin zugestiegen sind. Unter ihnen sind tatsächlich ein paar Engländer, sie verstehen aber kein Wort von dem, was der Zugchef sagt. Er sagt nämlich Sätze wie &#8220;szänk ju foa trewelling wis Deutsche Bahn&#8221; oder &#8220;Wie wisch ju ä pläsent Johnny.&#8221;</p>
<p>Neben mir steht ein Engländer, der Johnny heißt. Er freut sich jedes mal, auch wenn er den Rest der Ansage nicht versteht, über die persönliche Begrüßung. Dies sei in England nicht so, erklärt er mir. Er fange an Deutschland immer mehr zu mögen. Er könne sich sogar vorstellen hier zu leben, zumal eh nicht klar sei, ob er seine Heimat jemals wiedersehen werde.</p>
<p>Der Zugchef macht schon wieder eine Durchsage. Diesmal empfiehlt er uns &#8211; erst auf deutsch, dann auf englisch &#8211; ein paar Gerichte von der Speisekarte, die für uns im Speisewagen vom freundlichen Service-Team aufgetaut werden, z.B. ein Croissant mit Butter und Honig für 7 Euro 90. Das hört sich verlockend an, aber die meisten Passagiere haben nur D-Mark dabei und zum Speisewagen zu gelangen ist sowieso unmöglich, denn hier ist absolut kein Durchkommen.</p>
<p>Auch nicht für den Schaffner, deshalb erleichtern wir ihm die Arbeit und kontrollieren unsere Fahrscheine gegenseitig. Hin und wieder brauchen wir ihn aber doch, wenn es darum geht, Fahrscheine für die Passagiere nachzulösen, die seit der Abfahrt des Zuges hier geboren wurden.</p>
<p><em><strong>- </strong><strong>Montag</strong><strong> -</strong></em><br />
Liebes Tagebuch,</p>
<p>der Zug ist vorhin mitten in der Nacht wieder mal auf offener Strecke stehen geblieben. Der Zugchef hat gerade über Lautsprecher durchgegeben, die Ursache für die kleine Verzögerung im Betriebsablauf sei diesmal keine von Vegetation überwucherte Signalanlage sondern ein brennender Triebwagen.</p>
<p>Um der ansteigenden Hitze im Inneren des Zuges entgegenzuwirken, werden vom freundlichen Service-Team von der Mitropa gekühlte Getränke verteilt. Leider ist nur noch Kaffee da. Immerhin. Der Strom ist grade ausgefallen. Doch der Flammenschein spendet genügend Licht, so dass ich Dir diese Zeilen noch schreiben kann:</p>
<p>Liebes Tagebuch, ich bin so froh, dass ich nicht mit dem Auto gefahren bin! Ich hätte sonst nie so viele liebe, nette Menschen kennengelernt. Selten erlebe ich eine Reise so bewußt, intensiv und naturverbunden. Schön, dass es in dieser schnelllebigen Zeit noch so etwas gibt wie die Deutsche Bahn&#8230;</p></blockquote>
<p>Danke noch mal an Tanja Schlund von der Fanbetreuung bei <a title="Bodo Wartke" href="http://www.bodowartke.de" target="_blank">Bodo Wartke</a>, die für uns ein gutes Wort eingelegt hat und vielen Danke auch für das schnelle Feedback auf unsere Mail.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Bis ins Detail geplant&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 01:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleisnetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Unpünktlich]]></category>
		<category><![CDATA[Weichenstörung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;war meine geschäftliche Reise Richtung Michelstadt bei Frankfurt. Eine Schulung sollte ich da halten, nur einen Tag lang. Morgens hin und Abends direkt wieder zurück. Sitzplatzreservierung nur für die Hinfahrt, die Rückfahrt sollte so flexibel wie möglich bleiben. Man weiß ja nie wie viele Fragen am Ende so einer Schulung noch gestellt werden. Wie gesagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;war meine geschäftliche Reise Richtung Michelstadt bei Frankfurt. Eine Schulung sollte ich da halten, nur einen Tag lang. Morgens hin und Abends direkt wieder zurück. Sitzplatzreservierung nur für die Hinfahrt, die Rückfahrt sollte so flexibel wie möglich bleiben. Man weiß ja nie wie viele Fragen am Ende so einer Schulung noch gestellt werden.</p>
<p><span id="more-87"></span> Wie gesagt Hinfahrt war fest gebucht. 05:35 Uhr sollte der ICE in Bochum starten Richtung Frankfurt, unser erstes Etappenziel. Also habe ich meinen morgendlichen Ablauf bis ins oben genannte Detail geplant. 04:00 Uhr aufstehen und schlaftrunkend ins Bad tapsen. Dort angekommen hatte ich selbst die 5 Min. eingeplant, die ich Morgens apathisch in die Spiegel schaue um dann langsam mit der Morgentoilette zu beginnen.</p>
<p><em>- 30 min. später -</em></p>
<p>Einigermaßen wach, schleppe ich meinen Körper Richtung Kleiderschrank. Die Geruchs und Knitterkontrolle diverser Sachen veranlsst mich dazu im Geiste eine Notiz fürs Wäsche waschen zu hinterlegen. Nachdem ich einigermaßen akzeptable Sachen gefunden habe, zurück ins Bad&#8230;</p>
<p><em>- 10 Sek. später -</em></p>
<p>&#8220;Moment mal!&#8221; Denk ich mir noch, als ich auch schon im nächsten Moment die voher mühsam ausgesuchten Sachen mit einer widerwilligen Geste auf das Sofa werfe. Direkt neben die schon gestern fertig zurechtgelegten Sachen für den heutigen Termin. Nehmen wir doch einfach die, auf ins Bad.</p>
<p><em>- weitere 10 min. später -</em></p>
<p>Einigermaßen &#8220;gerichtet&#8221; wie der Schwabe sagen würde, gehe ich in die Küche. Frühstück steht an.</p>
<p><strong>Man nehme:</strong></p>
<blockquote><p><em>75-100 g Müsli:</em><br />
[Kippen Sie diese Menge in eine dafür vorgesehene Schüssel, oder Tasse, sofern sie keine Schüsseln mehr haben, weil sie gestern wieder mal verdrängt haben zu spülen]</p></blockquote>
<blockquote><p><em> n-ml Milch:</em><br />
[Die Menge der Milch hängt von vielen Faktoren ab. Entweder sie ersäufen ihr Müsli in Milch, oder sie feuchten es gerade so an, das man die Kaubewegungen auf ein Minimum reduzieren kann.]</p></blockquote>
<p><em>- nochmals 10 min. weiter -</em></p>
<p>Jetzt aber los, meine S-Bahn kommt in 10 min.</p>
<p>Aus diversen schlechten Erfahrungen <strike>(in diesem Blog teilweise näher beschrieben)</strike> habe ich gelernt, dass man für wichtige Termine immer eine Bahn früher nimmt, falls die eh schon knapp gewählte Bahn eine Verspätung hat.</p>
<p>Nur noch 50 Meter dann bin ich da.</p>
<p>Moment, was ist das? Die Bahn kommt jetzt schon? 5 min. zu früh!<br />
Eventuell eine Verspätung der vorherigen S-Bahn, also werden die letzten Meter in Hose und Hemd gesprintet. Man macht ja sonst kaum Sport. Oben angekommen muss ich feststellen, das die Bahn schon angekommen ist. Jetzt aber schnell, nicht das die Tür kurz vorher schließt.</p>
<blockquote><p>Einschub:<br />
Manchmal frage ich mich ja wirklich, ob es den Triebwagenführern spaß macht die S-Bahn Türen so knapp zu schließen das man entweder ein gerade zur Verfügung stehendes Körperteil in den Schlitz pressen müsste um noch mitfahren zu dürfen, oder man am Ende mit einem ernüchternden Blick vor der zuen Tür steht.<br />
Zurück zum Thema&#8230;</p></blockquote>
<p>Noch rechtzeitig an der Tür des letzten Waggon angekommen, kommt mir ein selbst für diese Haltestelle ungewöhnlicher Schwall von Menschen entgegen. Davon völlig unirritiert betrette ich die S-Bahn.<br />
Als ich mich hinsetzen will, fällt mir auf dass, das Abteil komplett leer ist, nur ich auf einsamer Flur. &#8220;Irgendwas stimmt hier nicht?!&#8221; schießt es durch meinen Kopf, als mein Gedanke von der schrillen Durchsagenanlage erschlagen wird.</p>
<blockquote><p>&#8220;Liebe Fahrgäste, Aufgrund einer Weichenstörung im Raum Bochum Hauptbahnhof, verspätet sich unsere Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit. Reisende in Richtung Bochum Hauptbahnhof bitten wir auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wie unbestimmte Zeit? Alternative Verkehrsmittel? Ich muss meinen Zug bekommen! Selbst wenn ich jetzt losrennen würde, wäre ich viel zu spät an der Haltestelle für die Straßenbahn. So viel zur bis ins kleineste Detail durchdachten Planung. Alternativen?</p>
<blockquote><p><strong>Straßenbahn</strong> &#8211;  viel zu weit, viel zu langsam<br />
<strong>Bus</strong> &#8211; direkt vor Ort, die Geschwindigkeit ähnelt aber mehr der &#8220;Reise nach Jerusalem&#8221;<br />
<strong>Taxi</strong> &#8211; relativ schnell da, auch recht fix, nur ein bissel teuer. Na ja Firma zahlt.</p></blockquote>
<p>Also Taxi Unternehmen angerufen und ein Taxi zum S-Bahnhof Langendreer West bestellt. 5 Min. sagte die nette Frau auf der anderen Seite. Wenn ich so auf die Uhr schau könnte es passen.</p>
<p><em>- ca. 5 min. später -</em></p>
<p>Dominik: &#8220;Einmal bitte bis zum HBF, schnell wenn möglich, ich muss einen Zug kriegen.&#8221;<br />
2m-Taxi-Hüne: &#8220;Das machen wir ganz entspannt, in Bochum HBF steht alles still.&#8221;<br />
Na wunderbar denk ich mir als das Mobiltelefon klingelt, mein Kollege der mir auch in kurzen und knappen Worten erzählt das unser Zug von 05:35 Uhr im Moment nur 177 Minuten Verspätung hat, ich könnte mir also Zeit lassen.</p>
<p><em>- 10 min. später &#8211; Bochum Hauptbahnhof -</em></p>
<p>Am Bahnhof angekommen kam mir auch schon mein Kollege entgegen inkl. einem nicht zu übersehenden Lächeln im Gesicht. Noch bevor ich Fragen kann was er denn so seelig grinst, sagt er mir das der Schulungstermin heute verschoben wird und wir Morgen oder Donnerstag fahren&#8230;</p>
<p><em>- ein Telefonat mit dem Kunden später &#8211; </em></p>
<p>Donnerstag also. Donnerstag probieren wir es noch mal. Sollte ich meine Planung noch mal überdenken? Eventuell überrede ich meine Cheffin, das ich zur Sicherheit ein Zimmer im Ibis direkt neben dem Bahnhof beziehe, nur damit dieses mal nichts schief geht. Murphys Law lauert bekanntlich überall und es soll am Ende ja nicht an einem winzigen Detail scheitern, oder?</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Fahrplanwechsel auf Winterfahrplan erfolgt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 09:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bahn hat vergangenen Sonntag zum Winterfahrplan gewechselt. Da ich gestern (aus anderen Gründen) mit dem Auto zur Arbeit gefahren bin, konnte ich erst heute meine eigenen Erfahrungen sammeln. Aber die reichen für den Montag locker mit! Alles fing damit an, das meine S-Bahn in Düsseldorf zum gleichen Zeitpunkt ankam, wie mein Anschlusszug abfahren sollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bahn hat vergangenen Sonntag <hierAdjektiveinsetzen> zum Winterfahrplan gewechselt. Da ich gestern (aus anderen Gründen) mit dem Auto zur Arbeit gefahren bin, konnte ich erst heute meine eigenen Erfahrungen sammeln. Aber die reichen für den Montag locker mit!</p>
<p>Alles fing damit an, das meine S-Bahn in Düsseldorf zum gleichen Zeitpunkt ankam, wie mein Anschlusszug abfahren sollte. Normalerweise lohnt sich Rennen nicht, da der NRW-Express in Düsseldorf eingesetzt wird, fährt der in der Regel auch immer pünktich los. Heute hatte das Schicksal aber ein Einsehen mit mir. Ein kurzer Blick aufs Nachbargleich zeigte nämlich, das da immer noch Minden angeschlagen war und der Zug folglich noch nicht weg. Also kurzer Zwischenspurt von Gleis 13 auf Gleis 10. </p>
<p>Hätte ich mir sparen können. Auf dem Gleis stand noch ein anderer Zug und wartete auf seine Fahrerlaubnis. Die kam dann irgendwann und als das Gleis frei war, kam dann auch die Durchsage, dass der NRW-Express nach Minden ca. 15 Minuten Verspätung habe. H, zwanzig Minuten nach der eigentlichen Abfahrt eine solche Aussage zu treffen, halte ich für gewagt, aber Schwamm drüber! Die Durchsagen auf den anderen Gleisen mit Weichenstörungen, technischen Defekten und anderen Verspätungsgründen ließen nichts gutes ahnen. Und dann endlich kam sie &#8211; die Enddurchsage:</p>
<blockquote><p>Meine Damen und Herren an Gleis 10, bitte beachten Sie: Der NRW-Express nach Minden über [...] fällt wegen einer außerplanmäßigen Lokstörung heute leider aus. Reisende Richtung Essen, Bochum, und Dortmund nehmen bitte den ICE 616 um 8:34 Uhr von Gleis 18.</p></blockquote>
<p>Na super. Das hieß, dass der Westfalen-Express &#8211; mein Alternativzug &#8211; ebenfalls ergeheliche Verspätung hatte. Der angekündigte ICE war dann aber wider Erwarten erfreulich leer und ich bekam sogar noch einen Sitzplatz. Dort konnte ich dann darüber nachdenken, wann ich mal in den Genuss eines planmäßigen Lokschaden kommen werde und ob diese dann ab dem Sommerfahrplan auch ausgeschrieben sein werden.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Neuer Fahrplan, neue Preise, neue Verbindungen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 14:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag ist es wieder so weit, die Bahn stellt ihre Fahrpläne auf die Winterzeit um. In diesem Zuge (Wortwitz) werden auch die Preise für Tickets und Bahncards erhöht. Ein Ticket im Nah- und Fernverkehr soll laut &#8220;tagesschau.de&#8221; um ca. 2,9 Prozent teuerer werden. Der Preis für die Bahncard 50 wird von 212 € auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag ist es wieder so weit, die Bahn stellt ihre Fahrpläne auf die Winterzeit um. In diesem Zuge <em>(Wortwitz)</em> werden auch die Preise für Tickets und Bahncards erhöht.<br />
Ein Ticket im Nah- und Fernverkehr soll laut &#8220;tagesschau.de&#8221; um ca. 2,9 Prozent teuerer werden. Der Preis für die Bahncard 50 wird von 212 € auf ca. 220 € angehoben, dafür ist das Railplus jetzt enthalten, das bisher mit 15 € zu Buche geschlagen hat. Das wäre dann die zweite Preissteigerung innerhalb eines Jahres, die Bahn begründet diese Preissteigerung mit getiegenen Personal- und Energiekosten.</p>
<p>Es wird neue Fernverbindungen geben Richtung Dänemark und Ã–sterreich, außerdem soll der ICE Verkehr nach Paris verdichtet werden, zusätzlich zu alle dem fährt nun auch der französische TGV bis München. Wie man sieht investiert die Bahn in das luktrative Geschäft des Fernverkehrs, bleibt nur zu hoffen das sie den eben so wichtigen Nahverkehr nicht vernachlässigen.</p>
<p>Eine gute Nachricht für alle Reisenden der 1. Klasse. Der Service für die erste Klasse wird mit 200 zusätzlichen Mitarbeitern ausgebaut, außerdem bekommen die Gäste in der 1. Klasse Snacks und Zeitschriften gereicht. Na wenn das mal nicht was ist&#8230;</p>
<p>Gruß Dominik</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Lang nicht mehr gesehen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 12:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[am Montag saß ich mal wieder im ICE nach Frankfurt und anschließend in der S-Bahn nach Oberursel. In eben dieser S-Bahn fährt man auch an Frankfurt-Rödelheim vorbei. Es handelt sich hier um einen Stadtteil von Frankfurt, der gerade den Lesern in meinem Alter noch vom Rödelheim Hartreim Projekt bekannt sein sollte. Rödelheim brachte so Leute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>am Montag saß ich mal wieder im ICE nach Frankfurt und anschließend in der S-Bahn nach Oberursel. In eben dieser S-Bahn fährt man auch an Frankfurt-Rödelheim vorbei. Es handelt sich hier um einen Stadtteil von Frankfurt, der gerade den Lesern in meinem Alter noch vom Rödelheim Hartreim Projekt bekannt sein sollte. Rödelheim brachte so Leute wie Moses Pelham und Sabrina Setlur aka Schwester S. hervor  lange Rede, kurzer Sinn: Hartes Pflaster. </p>
<p>In Frankfurt-Rödelheim stiegen also Leute zu und aus, wie es an jeder Haltestelle ganz normal ist. Unter anderem auch eine junge Dame, nennen wir sie mal Nancy. Nancy traf eine gute Bekannte in der Bahn, die in meiner Erzählung mal den Namen Monique tragen soll. Die beide hatten sich wohl schon länger nicht gesehen und die Wiedersehensfreude entsprechend groß. </p>
<p>Das hat mich auch alles nicht sonderlich tangiert und lediglich die Tatsache, dass die beiden in der Sitzgruppe hinter mir und entsprechend laut waren, ließen mich ihr Gespräch verfolgen können. Besonders interessant war es aber, als Monique dann eine scheinbar ganz normale Frage stellte:</p>
<blockquote><p>Monique: Mensch, ey, voll lange nicht gesehen! Wo haste gesteckt?<br />
Nancy: Im Knast. Hab 9 Monate wegen Körperverletzung gekriegt.</p></blockquote>
<p>&#8230;</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Tach Herr Assauer</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 09:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern bin ich mit dem ICE aus Frankfurt nach Hause gefahren. Und wer steht da ganz normal zwischen allen anderen in der Raucherzone? Rudi Assauer. Und hats irgendwen gekümmert? Nö. Keine kreischende Girlies, keine Hobby-Trainer, die über die aktuelle Situation in der Bundesliga diskutieren wollen, nix. Ich glaub, da hatter sich gefreut, der Rudi. Copyright [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bin ich mit dem ICE aus Frankfurt nach Hause gefahren. Und wer steht da ganz normal zwischen allen anderen in der Raucherzone? Rudi Assauer. Und hats irgendwen gekümmert? Nö. Keine kreischende Girlies, keine Hobby-Trainer, die über die aktuelle Situation in der Bundesliga diskutieren wollen, nix. Ich glaub, da hatter sich gefreut, der Rudi. </p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Mehdorn-Theorem</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 16:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile fahr ich beruflich auch viel ICE. Und jedes Mal komme ich in den Wagon und suche meinen Platz. Das ist aber immer ein sehr unbefriedigendes Suchen. Es hat nicht die Qualität von Hausnummer-in-einer-Straße-Suchen, sondern mehr so ein Frau-des-Lebens-auf-ner-Singleparty-Suchen. Man weiß genau, das Objekt der Begierde muss da sein, aber man kann die Suche nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile fahr ich beruflich auch viel ICE. Und jedes Mal komme ich in den Wagon und suche meinen Platz. Das ist aber immer ein sehr unbefriedigendes Suchen. Es hat nicht die Qualität von Hausnummer-in-einer-Straße-Suchen, sondern mehr so ein Frau-des-Lebens-auf-ner-Singleparty-Suchen. Man weiß genau, das Objekt der Begierde muss da sein, aber man kann die Suche nur schwer systemathisieren. Man könnte auch sagen &#8220;qualifiziertes Rumeiern mit Vorsatz&#8221;. Hat sich schon mal jemand mit dem Nummerierungssystem der Bahnsitze beschäftigt? Ich versuche mal das System am Beispiel einer Vierergruppe zu beschreiben. Damit es nachvollziehbar wird, sollte der geneigte Leser jetzt mal einen Zettel und einen Bleistift holen.</p>
<p>So. Alles bereit? Gut,weiter. Als erstes malen wir zwei gleichgroße Quadrate nebeneinander. Zwischen den Quadraten ungefähr die Hälft der kantenlänge Abstand lassen. Jetzt teilen wir das Quadrat mittels eines Kreuzes in vier gleichgroße Viertel. Jedes Viertel steht für einen Sitzplatz. Zwischen die beiden Quadrate ziehen wir noch einen Strich, das ist der Gang.  Jetzt wollen wir die Sitze nummerieren. Im hiesigen Kulturkreis ist man geneigt, links unten mit 1 anzufangen, die Reihe durchzunummerieren und dann quasi in Fahrtrichtung &#8211; sprich die Reihe darüber- fortzufahren. Das Muster sähe also ungefähr wie folgt aus:</p>
<blockquote><p>5 6 | 7 8<br />
1 2 | 3 4</p></blockquote>
<p>Jaha, aber weit gefehlt. Bei der Bahn sieht das anders aus. Aber wie, wird noch nicht verraten. Nächster Versuch:</p>
<blockquote><p>3 4 | 7 8<br />
1 2 | 5 6</p></blockquote>
<p>ist es nicht und auch andere Varianten mit oder/und gegen den Uhrzeigersinn führen nicht zum gewünschten Ergebnis. Die Bahn nummeriert nämlich über Kreuz. Und Reihen werden durch einen Wechsel von geraden zu ungeraden Zahlen vollzogen. Das führt dann zu folgendem Muster:</p>
<blockquote><p>2 8 | 6 4<br />
3 5 | 7 1</p></blockquote>
<p>So, und dafür hätte ich jetzt gerne ne Formel. Damit das Rumeiern ein Ende hat!</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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