Also ich für meinen Teil mag Aquarien. Sie sind schön anzuschauen und vor allem haben sie eine beruhigende Wirkung auf mich und auch auf meine Umgebung. Am liebsten hätte ich ja eins in meinem Büro stehen, die beruhigende Wirkung könnte mir hin und wieder von Vorteil sein. (weiterlesen…)
Aquarium in der Straßenbahn
Zeitvertreib für Groß und Klein
Manchmal ist so eine Zugfahrt von Hamburg nach Frankfurt so furchtbar langweilig. Und wenn man noch Kind ist, glaub ich manchmal sogar öfter. Das endet dann häufig in unschönen Szenen für alle Beteiligten und auch Unbeteiligten. Da wird getobt, ohne Rücksicht auf körperliche Unversehrtheit den Gang auf- und abgerannt und jüngere Geschwister bis zur Belastungsgrenze des elterlichen Nervenkostüms gepiesackt. Das sind dann die Szenen, wo ich ernsthaft an meinem Kinderwunsch Zweifel. Was, wenn ich auch so kleine Monster bekomme?
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Kindererziehung ohne Worte
Ich mag Kinder. Wirklich. Aber nicht alle. Es gibt da so ein Alter, da sie sind die lieben kleinen nervig. Da wissen sie genau, dass die konsequente Frage “Warum?” einfach jeden zu einem Wrack macht. Und genau das scheint in dieser besagten Lebensphase das Ziel zu sein. Bei Jungs ist dieses Alter so zwischen 5 und 6, bei Mädchen glaub ich etwas eher. In dieser Phase wird dann aus den lieben Kleinen über ein Nacht ein anderes Wesen – ein Quälgeist.
Ein Quälgeist kann in der Regel nur noch getoppt werden durch Vervielfachung. Nicht umsonst sind Kindergartengruppen im Regionalexpress nerviger als ne Blaskapelle im Schlafzimmer. Und deswegen war es dann auch besonders schön, dass am Bahnsteig gleich zwei kleine Quälgeister mit dem dazugehörigen Aufsichtspersonal standen. Sagte ich “standen”? Es war wohl mehr ein “präsentierten”. Und zwar von ihrer allerbesten Sorte. Es waren zwei kleine Jungs, so um die 6 Jahre alt, feister Körperbau und einem Benehmen, das jeden anderen anschrie mit den Worten “Hoppla, hier komm ich”. Fehlten eigentlich nur noch T-Shirts mit der Aufschrift “Mamis feister Liebling”.