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	<title>gleisritter.de &#187; Kinder</title>
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	<description>Erfahrungen zweier Pendler im Ruhrgebiet mit der Deutschen Bahn.</description>
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		<title>Aquarium in der Straßenbahn</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also ich für meinen Teil mag Aquarien. Sie sind schön anzuschauen und vor allem haben sie eine beruhigende Wirkung auf mich und auch auf meine Umgebung. Am liebsten hätte ich ja eins in meinem Büro stehen, die beruhigende Wirkung könnte mir hin und wieder von Vorteil sein.Wie beruhigend aber ein Aquarium in der Straßenbahn sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich für meinen Teil mag Aquarien. Sie sind schön anzuschauen und vor allem haben sie eine beruhigende Wirkung auf mich und auch auf meine Umgebung. Am liebsten hätte ich ja eins in meinem Büro stehen, die beruhigende Wirkung könnte mir hin und wieder von Vorteil sein.<span id="more-510"></span>Wie beruhigend aber ein Aquarium in der Straßenbahn sein kann hätte ich nicht gedacht. Ich setze mich Montag Abend nichts ahnend in die 105, die in den Essener Norden fährt und wundere mich warum die Scheibe so beschlagen ist. Da ich vermutete das es an der schlechten Lüftung liegt, kümmerte ich mich erst einmal nicht weiter darum.<br />
Minuten später wurde ich aber von meinem interessanten Hörbuch abgelenkt&#8230;ich hatte für eine Sekunde das Gefühl eine kleine Welle in der Scheibe wahrgenommen zu haben. Hat jeder bestimmt schon mal erlebt&#8230;also etwas im Augenwinkel warzunehmen.<br />
Unbeirrt davon lauschte ich wieder meinem Hörbuch. Bis wir erneut bremsen mussten aufgrund einer dieser unzählig vorhandenen Ampeln in Essen. Genau in diesem Moment nahm ich diese Welle erneut in meinem Augenwinkel wahr. Dieses mal aber schaute ich genau hin und erkannte was?<br />
Genau zwischen den beiden Scheiben hatte sich Wasser angesammelt. Nicht gerade wenig, da die Scheibe bis zur Hälfte gefüllt war und bei jedem bremsen schwappte das Wasser nach vorn. Umso stärker der Fahrer bremste (Anmerk. d. Red.: Das können die in Essen besonders gut), desto heftiger wurde die kleine Welle und schwappte gegen die Wand in der sie eingelassen ist.</p>
<p>Erst jetzt bemerke ich, das ich nicht der Einzige war, der sich das Treiben in der Scheibe anschaute. Das komplette hintere „Abteil“ der Straßenbahn schaut gespannt und mit einem leicht seligen Blick auf die Scheibe&#8230;selbst die sonst so zauberhaften Kinder, die keine Gelegenheit auszulassen wussten um zu pöbeln, schreien oder ihren Körperfunktionen einer ständigen Kontrolle zu unterziehen, waren ruhig und damit beschäftigt der kleinen Welle in der Scheibe zuzuschauen.</p>
<p>So eine Ruhe bekommt man sonst nur Morgens um 6 Uhr. Entspannt und gelassen entschloß ich mich die Ruhe zu nutzen und die Augen einen kleinen Moment zu schließen&#8230;so lange bis der erste heranwachsende Atomphysiker bemerkte das die Wellenstärke vom Bremsverhalten des Fahrers abhängig ist und er lautstark seine wissenschaftliche Erfahrung mitteilte in Sätzen wie: „Fester bremsen!!!“ &#8220;Schneller, bremsen, schneller, bremsen, schneller&#8230;&#8221;</p>
<p>Wenigstens hatte es 5 Minuten gebraucht bevor er zu seiner Erkenntnis gekommen war&#8230;5 Min der Ruhe. Ich mag Kinder, aber ich würde die Ruhe eines Aquariums zum Feierabend hin vorziehen.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Zeitvertreib für Groß und Klein</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 09:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal ist so eine Zugfahrt von Hamburg nach Frankfurt so furchtbar langweilig. Und wenn man noch Kind ist, glaub ich manchmal sogar öfter. Das endet dann häufig in unschönen Szenen für alle Beteiligten und auch Unbeteiligten. Da wird getobt, ohne Rücksicht auf körperliche Unversehrtheit den Gang auf- und abgerannt und jüngere Geschwister bis zur Belastungsgrenze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist so eine Zugfahrt von Hamburg nach Frankfurt so furchtbar langweilig. Und wenn man noch Kind ist, glaub ich manchmal sogar öfter. Das endet dann häufig in unschönen Szenen für alle Beteiligten und auch Unbeteiligten. Da wird getobt, ohne Rücksicht auf körperliche Unversehrtheit den Gang auf- und abgerannt und jüngere Geschwister bis zur Belastungsgrenze des elterlichen Nervenkostüms gepiesackt. Das sind dann die Szenen, wo ich ernsthaft an meinem Kinderwunsch Zweifel. Was, wenn ich auch so kleine Monster bekomme?<br />
<span id="more-480"></span><br />
Dann gibt es Gott sei Dank noch die Kinder, bei denen ich mir denke &#8220;so welche will ich auch&#8221;. Zwei von diesen wirklich tollen Kindern (ca. 7 und 4)  durfte ich heute nebst Mutter im ICE von Göttingen nach Frankfurt kennenlernen. Klar wurde da auch mal ein bißchen gequengelt und die Bearbeitung des Pferde-Mandalas auf Kinderart diskutiert. Aber die Mutter brauchte nur kurz anmerken, dass noch genug Bilder für beide übrig sein. Dann war das Thema erledigt. Völlig unaufgeregt. Ohne Gemecker. Klasse!</p>
<p>Noch besser war aber dann die Reaktion der nicht malenden älteren Schwester: &#8220;dann lük ich ein wenig in der Zwischenzeit&#8221;. Wer nich weiß was das ist: das ist so ein kleiner Kasten, bei dem Zahlenplättchen durch die Beantwortung von unterschielichen Fragen in eine bestimmte Anordnung gebracht werden. Dadurch entsteht auf der Rückseite ein geomatrisches Muster, wodurch man sich selbst kontrollieren kann. Und das alles ohne Batterie, kein nervender Piepssound, keine voll animierten und waffenstarrenden Pokemons oder so. Total altmodisch und voll analog.</p>
<p>Aber eben spannend. Naja, aber mein Laptop schien wohl auch spannend. So kam ich erst mit der Mutter und dann mit den beiden Mädchen ins Gespräch. Stolz erzählte die ältere mir von den Spielen auf dem Laptop der Mutter. Total süß, denn trotz all der Aufregung bei der Erzählung, vergaß sie nie, mich formvollendet zu siezen. Da hatte ich dann auch keine Lust mehr mich auf die Arbeit zu konzentrierenn nahm die Sichtschutzfolie vom Bildschirm und startete <a href="http://www.machinarium.net">Machinarium</a>. </p>
<p>Machinarium ist ein wirklich toll gestaltetes Spiel, bei dem ein kleiner Roboter seinen Weg über einen Müllplaneten finden muss. Sehr atmosphärische Musik und ein kniffliges Gameplay machen dieses Adventure echt zum Hit. </p>
<p>Bald hatte ich den Bildschirm gedreht und Mutter, Töchter und ich saßen still um mein Laptop und versuchten dem kleinen sympathischen Roboter aus der Patsche zu helfen.</p>
<p>So wurde auch für mich die Fahrt sehr kurzweilig und ich hoffe, es hat auch den dreien ein wenig Spaß gemacht! Und vielleicht krieg ich ja dieses Jahr vom Christkind auch so ein Spezial-Schal. <img src='http://www.gleisritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Hier auf jeden Fall der versprochene Link zur kostenlosen Demo des Spiels: http://www.bigdownload.com/games/machinarium/pc/machinarium-demo/</p>
<p>An dieser Stelle auf jeden Fall einen Gruß, sollten Sie das lesen. Hat mich sehr gefreut, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Und passen Sie auf ihre tollen Kinder auf.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Kindererziehung ohne Worte</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 07:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich mag Kinder. Wirklich. Aber nicht alle. Es gibt da so ein Alter, da sie sind die lieben kleinen nervig. Da wissen sie genau, dass die konsequente Frage &#8220;Warum?&#8221; einfach jeden zu einem Wrack macht. Und genau das scheint in dieser besagten Lebensphase das Ziel zu sein. Bei Jungs ist dieses Alter so zwischen 5 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Kinder. Wirklich. Aber nicht alle. Es gibt da so ein Alter, da sie sind die lieben kleinen nervig. Da wissen sie genau, dass die konsequente Frage &#8220;Warum?&#8221; einfach jeden zu einem Wrack macht. Und genau das scheint in dieser besagten Lebensphase das Ziel zu sein. Bei Jungs ist dieses Alter so zwischen 5 und 6, bei Mädchen glaub ich etwas eher. In dieser Phase wird dann aus den lieben Kleinen über ein Nacht ein anderes Wesen &#8211; ein Quälgeist. </p>
<p>Ein Quälgeist kann in der Regel nur noch getoppt werden durch Vervielfachung. Nicht umsonst sind Kindergartengruppen im Regionalexpress nerviger als ne Blaskapelle im Schlafzimmer. Und deswegen war es dann auch besonders schön, dass am Bahnsteig gleich zwei kleine Quälgeister mit dem dazugehörigen Aufsichtspersonal standen. Sagte ich &#8220;standen&#8221;? Es war wohl mehr ein &#8220;präsentierten&#8221;. Und zwar von ihrer allerbesten Sorte. Es waren zwei kleine Jungs, so um die 6 Jahre alt, feister Körperbau und einem Benehmen, das jeden anderen anschrie mit den Worten &#8220;Hoppla, hier komm ich&#8221;. Fehlten eigentlich nur noch T-Shirts mit der Aufschrift &#8220;Mamis feister Liebling&#8221;. </p>
<p><span id="more-98"></span><br />
Wie es sich für männliche Quälgeister gehört, waren die zwei voll und ganz damit ausgelastet, sich und ihren Eltern das Leben zur Hölle zu machen. Da wurde zwischen den wartenden Personen Fangen gespielt, geboxt, getreten und geschubst. An den Eltern gezerrt und gezogen, stets um Aufmerksamkeit heischend. Das besondere war, dass die Eltern sich nicht normal unterhielten, sondern gebärdeten. In Zeichensprache wurde da ein angeregtes Gespräch geführt und hin und wieder ermahnte der Vater die Kleinen mit mahnendem Zeigefinger zur Ordnung.</p>
<p>Aber irgendwann war es der Mutter zu bunt. Sie packte die zwei kleinen Wonneproppen an den Armen, zog sie vor sich und gebärdete wie eine Wahnsinnige. Ich hab zwar kein Wort verstanden, aber es war eine Gardinenpredigt, die sich wohl gewaschen hatte. Selbst der Vater fühlte sich scheinbar angesprochen, denn auch er schaute eher ermahnt als ermahnend. Die Mutter bewegte beide Arme in einer Affengeschwindigkeit, da wäre jeder Börsenmakler auf dem Frankfurter Parkett schwindlig geworden. Die zwei kleinen Quälgeister wagten es nicht, sich zu rühren. Die gesenkten Köpfe bewegten sie nur, um enthusiastisch zuzustimmen oder beschämt zu verneinen. Als die Mutter dann fertig war, ging der eine an Papas Hand, der andere an Mamas und als dann die S-Bahn kam, waren aus zwei kleinen Quälgeistern kleine Engel geworden. Als ich in Langenfeld ausstieg, saß die ganze Familie immer noch da, die Eltern unterhielten sich angeregt und die zwei kleinen schauten ganz lieb aus dem Fenster, als könnten sie kein Wässerchen trüben. </p>
<p>Das erreichen die meisten Eltern noch nicht mal mit Geschrei und Androhung von PlayStation-Verbot.</p>
<hr /><small>Copyright Â© 2008<br />Dieser Feed ist nur fÃ¼r den persÃ¶nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verstÃ¶ÃŸt gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. Wenn Sie Texte von gleisritter.de kommerziell nutzen mÃ¶chten, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. <br /> (Digital Fingerprint: 2ac169fdfd7d485a112c76348b9e6b41)</small>]]></content:encoded>
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