Jeder von uns kennt die teils lustigen, teils sehr bunten Konsumtafeln auf den Bahnsteigen der deutschen Bahnhöfe. Wenn wir uns diese Plakatwände anschauen, dann meistens nur die auf der anderen Seites des Bahnsteiges, da der Blick auf eine 2×3 Meter große Wand aus ca. 2 Meter Entfernung nicht sonderlich viel bringt. Deswegen nutzen die meisten von uns diese Werbebollwerke meist nur zum anlehnen um nicht während des Wartens, auf den nächsten Zug einzuschlafen.
Das aber genau diese trügerische Sicherheit zum Verhängnis verwerden kann musste vor einigen Tagen eine ahnungslose S-Bahn Fahrerin erkennen. Als Sie sich unbekümmert an die Werbetafel lehnte, rollte sich auch schon im selben Moment eine Wand aus buntem Papier zu ihr hinab. Sichtlich erschrocken von diesem doch recht unerwarteten Angriff verlor unsere Protagonistin das Gleichgewicht und fiehl zu Boden. Gentleman wie ich nun mal bin, habe ihr natürlich direkt aufgeholfen.
0:1 für die Werbetafel
Eigentlich hätte ich gedacht das sie es bei einer Runde belässt und sich geschlagen zurück zieht, aber nein, die Krönung der Evolution muss ja Sieger über Natur und Werbetafel sein. Was macht die junge Frau also, zerrt in Rage an dem Fetzen Papier rum, um es der Konsumtafel nochmal so richtig zu geben. Was ist die logische Konsequenz? Genau, die gesamte aufgeklebte Werbefläche stürzt sich in einem letzten, aber vernichtenden Schlag auf sie hinunter.
0:2 für die Werbetafel
Nun liegt sie wieder am Boden, auf ihr das schon leicht feuchte Papier der Werbetafe und über ihr steht Sie, die doch irgendwie hämisch lachende Werbetafel.
Ich habe ihr dann ein zweites mal aufgeholfen, dieses mal mit einem leichten Grinsen im Gesicht. Krönung der Evolution also, hat man gesehen.
Ich finde ihre Witze und Kolumnen toll, vor allem der über die Deutsche Bahn! =)
In diesem Artikel ist ein kleiner Schreibfehler in der zweitletzten Zeile des zweiten Absatzes: fiehl schreibt man ohne h, fiel.
Nur als Anmerkung gedacht =)
Kommentar von Uta — 25. Dezember 2008 @ 15:56