Heute Morgen in der Bahn. Jeder der mal mit einer S-Bahn gefahren ist kennt das leidige Problem, entweder die Waggons der S-Bahn sind verschmiert und riechen komisch oder sie sind so alt, dass man denken könnte die Deutsche Bahn hätte alte “Reichswaggons” aus dem Museum geholt.
Heute ist mir letzteres Exemplar untergekommen. Jedem Bahnfahrer ist wohl das grenzwertige Geräusch bekannt, dass kurz bevor die Türen schließen ertönt. Ja genau, dieses schrille Pfiepen, welches bei zu geringer Entfernung zur Tür, dem Fahrgast mitunter für mindestens 1 Std. einen schönen Tinitus hinterlassen kann. Und genau dieses Pfiepen führte heute Morgen in der S-Bahn zu keiner Reaktion, zumindest fühlte sich die Tür des Waggon davon nicht angesprochen. Es pfiepte und pfiepte ganz unbekümmert vor sich hin, bis eine Durchsage des Lökführers die schöne monotone Klangkulisse zeriß.
“Verehrte Fahrgäste. Aufgrund einer Türstörung, schließen die Türen in einigen Waggons nicht korrekt. Wenn Sie bitte so freundlich wären die Türen von Hand zu schließen, damit wir weiterfahren können.”
“Tür zu! Es zieht!” Würde mir da einfallen. Es hätte ja auch so kommen können.
“Verehrte Fahrgäste. Aufgrund einer Triebwagenstörung, fährt unsere S-Bahn nicht an, wenn einige Fahrgäste (wahrscheinlich die aus der 2. Klasse) bitte so freundlich wären und die Bahn anschieben würden. Vielen Dank.”